20. Juni 2002

BWV: Weniger Importe – weniger Skandale

Themen: Archiv — info @ 16:06

Koblenz (agrar.de) – Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau lässt nicht nach, darauf hinzuweisen, dass Importware in der Regel mit weitaus weniger Verpflichtungen und Kontrollen produziert wird, als heimische Nahrungsmittel. Dies nehme sogar wettbewerbsverzerrende und groteske Formen an, erklärte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum. Mittlerweile dürften unter dem Bio-Siegel der Bundesregierung Nahrungsmittel aus anderen EU-Staaten nach Deutschland importiert werden. Mit einer immer größeren und stärkeren Verflechtung mit dem Ausland, nehme das Vertrauen in die Nahrungsmittelproduktion sicherlich nicht zu. Die in Deutschland ansässigen Bio-Anbauverbände hätten sehr viel strengere Auflagen und Richtlinien zu berücksichtigen als die Unternehmen die nach dem Bio-Siegel der Bundesregierung wirtschafteten.

Der neuerdings aufflammende Nitrofuranskandal von Geflügelfleisch aus Brasilien verwundert den Präsidenten des Verbandes nicht. Leo Blum: ‚Dies bestätigt die schon häufig von mir getroffene Aussage, dass die gigantischen Mengen an Importnahrungsmitteln Gefahren in sich bergen, die wir einfach nicht mehr im Griff haben.‘ Der Nitrofenskandal sei letztlich ein ‚Altlasten-Skandal‘, weil Nitrofen in früheren Jahren nicht ordnungsgemäß entsorgt worden sei. Verbrecherische Machenschaften werde es geben, solange die Menschheit existiere. Importware allerdings werde in den jeweiligen Staaten nach den dortigen Richtlinien produziert, wobei häufig in Deutschland oder gar in Europa längst verbotene Stoffe offiziell zum Einsatz kommen dürften.

Beispielsweise dürfe deswegen offiziell produziertes Hormonfleisch aus den USA nicht nach Europa eingeführt werden. Dies sei aber lediglich eine zwischenstaatliche Regelung zwischen der EU und den USA. Ansonsten gebe es bei Importware kaum Auflagen. Beispielsweise dürften längst verbotene Pflanzenschutzmittel in anderen EU-Staaten eingesetzt werden. Gegen den Import der so produzierten Waren gebe es allerdings keine Einwände. In Deutschland dürften Tomaten nicht mit Kobalt bestrahlt werden. Die in den Benelux-Staaten produzierten Tomaten würden selbstverständlich mit Kobalt bestrahlt, damit diese länger haltbar seien. Diese Reihe an Produktionsunterschiede könne beliebig fortgesetzt werden, erklärte Präsident Blum. Das Problem sei allerdings, dass dies weder dem Verbraucherschutz, noch einem gerechten Wettbewerb diene und auch weiterhin den Skandalen bei importierten Waren Tür und Tor geöffnet bleibe.

Information: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau (BWV), Mainzer Str. 60a, 56068 Koblenz, Tel.: 0261-30433-44 Fax: 0261-30433-90, E-Mail.

Links zum Thema %url3%Lebensmittelqualität und -kontrolle%/%.

Primiere: Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung

Themen: Archiv — info @ 14:06

Hamburg (agrar.de) – Erstmalig wird heute in Hamburg der Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung verliehen. Gemäß der Zielsetzung der Deutschen Wildtier Stiftung soll diese Auszeichnung als Nachfolger der ‚Goldenen Kornblume – Deutscher Preis für Wildtierforschung‘ anwendungsorientierte tierökologische Forschungsprojekte fördern.

Preisträger der mit rund 90.000 Euro dotierten Auszeichnung ist der Biologe Dr. Klaus Hackländer. Der Großteil der Summe wird in Form eines Habilitationsstipendiums ausgezahlt. Zudem erhält Dr. Hackländer eine einmalige Zuwendung von 3.750 Euro zur sofortigen Verfügung. Ein Sonderpreis in Höhe von 2.500 Euro wird an die Biologin Eva Roßmanith verliehen.

Das Habilitationsprojekt von Dr. Klaus Hackländer beschäftigt sich mit dem Feldhasen (Lepus europäus). Unter dem Titel: ‚Feldhasen in der Kulturlandschaft: Die Bedeutung von Brachen für Nahrungsökologie, Energiehaushalt und Populationsdynamik‘ soll eine Forschungsarbeit entstehen, die dazu beitragen wird, den Feldhasen als wichtigen Faktor unserer Umwelt besser zu verstehen.

Der Preisträger Dr. Hackländer wurde 1970 in Mannheim geboren. Schon während seines Studiums der Biologie an der Philipps Universität Marburg legte er den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Wildtierkunde. Diverse Forschungs- und Lehrtätigkeiten, u.a. an der Universität Wien, die Mitbetreuung zahlreicher Diplom- und Doktorarbeiten, sowie internationale Kooperationen mit Forschern in Großbritannien, Frankreich, Österreich und der Schweiz zeigen den vielversprechenden Weg seiner wissenschaftlichen Karriere auf.

Die Promotionsarbeit der Biologin Eva Roßmanith trägt den Titel: ‚Ein Modell zur Populationsdynamik des Kleinspechtes Picoides minor‘. Durch die Zusammenführung und Ergänzung diverser aktueller Forschungsergebnisse soll eine umfassende Polulationsgefährungsanalyse der kleinsten Spechtart Deutschlands entstehen.

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Künast: Verbraucherschutz nicht Wahltaktik opfern

Themen: Archiv,Nitrofen — info @ 14:06

Appell an unionsgeführte Bundesländer vor Bundesrat

Berlin (agrar.de) – ‚Der Verbraucherschutz ist zu wichtig, als dass er aus wahltaktischen Überlegungen heraus blockiert werden dürfte. Gerade angesichts der aktuellen Futtermittelkrise kann doch ernsthaft niemand den Verbrauchern optimales Krisenmanagement und umfassende Information durch die Behörden vorenthalten‘, so Bundesverbraucherministerin Renate Künast vor der morgigen Sitzung des Bundesrates.

Nachdem sich die unionsgeführten Bundesländer im Vermittlungsausschuss zu keinem Kompromiss zum Verbraucherinformationsgesetz und zum Verbraucherschutzgesetz bereitfinden konnten, befasst sich der Bundesrat morgen erneut mit den vom Bundestag beschlossenen Gesetzestexten.

Künast wies darauf hin, dass des Verbraucherinformationsgesetz Behörden endlich eine offensive Öffentlichkeitsarbeit ermögliche. ‚Dann könnten Ross und Reiter auch bei Verbrauchertäuschung oder bei deutlichen Hinweisen auf gesundheitliche Gefährdung genannt werden. Jetzt ist das nur möglich, wenn akut Gefahr besteht. Außerdem hätten die Verbraucher dann Anspruch auf alle verbraucherrelevanten Informationen der Behörden‘, so die Ministerin.

Das Verbraucherschutzgesetz schaffe die notwendige gesetzliche Voraussetzung zur effektiveren Gestaltung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. ‚Die Nitrofenkrise hat erneut gezeigt, dass eine optimale Abstimung zwischen Bund und Ländern sowie mit der EU-Kommission unerlässlich ist. Außerdem brauchen wir dringend das unabhängige Bundesinstitut zur Risikobewertung. Es ist unverantwortlich, diesen Bemühungen um optimales Krisenmanagement Steine in den Weg zu legen‘, sagte Künast.

Darüber hinaus liege dem Bundesrat ein Gesetz vor, das verschiedene lebens- und futtelmittelrechtliche Lücken schließe, die in den letzten Wochen offenkundig geworden seien. Hierbei gehe unter anderem darum, auch im Lebensmittelrecht Unternehmen zu verpflichten, Rückstände, die im Rahmen interner Kontrollen entdeckt würden, auch den Behörden zu melden. Künast forderte die unionsgeführten Länder auf, auch dieses Gesetz passieren zu lassen und Fortschritte für Verbraucher nicht länger zu blockieren.

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Macklenburg-Vorpommern: Probenentnahme von Futtermitteln in landwirtschaftlichen Unternehmen abgeschlossen

Themen: Archiv,Nitrofen — info @ 13:06

Weitere 39 Betriebe können entsperrt werden

Schwerin (agrar.de) – Die Entnahme von Proben aus Futtermitteln in landwirtschaftlichen Unternehmen, die von der Firma FUGEMA nach dem 21.12.2001 Lieferungen erhalten haben, konnte gestern Abend abgeschlossen werden.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus lobte den Einsatz der Probennehmer. ‚Im Amt für Landwirtschaft Bützow, der amtlichen Stelle der Futtermittelkontrolle, arbeiten fünf Mitarbeiter in der Futtermittelkontrolle. Diese waren unermüdlich im Einsatz. Doch allein hätten sie diese Aufgabe nicht so schnell bewältigen können. Deshalb haben wir Mitarbeiter aus den anderen Ämtern für Landwirtschaft aber auch Kräfte der Polizei für die Aufgabe der Probenentnahme geschult und eingesetzt. Ich danke allen für die enorme Leistung in den vergangenen Tagen‘, so Backhaus.

Diese Proben sind inzwischen alle an Labors versandt. Insgesamt sind 15 staatliche Labore aus elf Bundesländern und dem Bund in die Untersuchung einbezogen. ‚Ich gehe davon aus, dass die Ergebnisse der Futtermittelproben in den nächsten Tagen eintreffen werden. Allerdings muss man einkalkulieren, dass eine Untersuchung inklusive Probenversand bis zu 4 Tage dauern kann‘, so Backhaus.

Wo Schlachtungen anstehen, werden parallel auch Lebensmittelproben gezogen, um möglichst zeitgleiche Ergebnisse der Futtermittel- und Lebensmittelproben zu erhalten. In größeren Betrieben werden auch schon vorher Probeschlachtungen für die Lebensmittelkontrolle durchgeführt.

Nach intensiver Überprüfung können heute (Stand 10.00 Uhr) weitere 39 Betriebe von Sanktionen befreit werden. Damit sind derzeit noch 233 Betriebe gesperrt.

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DVT begrüßt Klarstellungen in Sachen Nitrofen

Themen: Archiv,Nitrofen — info @ 13:06

Berlin (agrar.de) – Als ‚ersten Schritt in die richtige Richtung‘ bezeichnete Ulrich Niemann, Präsident des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT), das Gespräch mit Verbraucherschutzministerin Renate Künast. Die Ministerin hatte Vertreter der ökologischen und konventionellen Landwirtschaft eingeladen, um den aktuellen Stand der Nitrofen-Affäre sowie die Konsequenzen für die Zukunft zu diskutieren. ‚Ich denke, wir konnten deutlich machen, dass undifferenzierte Schuldzuweisungen niemandem helfen. Die Mischfutterhersteller sind ein Glied in der Kette der Futtermittelwirtschaft. Diese beginnt beim Landwirt und setzt sich über Einzelfutterhersteller, Lagerhalter, Handel und Transport bis zum eigentlichen Mischfutterwerk fort‘, so Niemann.

Für ihn gelte nach wie vor, dass die eigentlich Verantwortlichen für die Nitrofen-Affäre in den Vorstufen der Mischfutterherstellung bzw. im Bereich der Behörden und Kontrollstellen, die die mit Nitrofen belastete Halle in Malchin zur Getreidelagerung zugelassen hätten, zu suchen seien. Letztlich sei es jetzt Sache des Staatsanwaltes und der Juristen zu ermitteln, wer hier für was verantwortlich und haftbar sei. Die Mischfutterbranche jedenfalls könne und dürfe nicht pauschal verantwortlich gemacht werden. Daher werde sich die Branche auch nicht an einem allgemeinen ‚Hilfsfond‘ beteiligen oder gar Schadensersatz leisten.

‚Wir bedauern sehr, dass auch Landwirte zu den Leidtragenden gehören‘, sagte Niemann. Für künftige Fälle, bei denen Unternehmen oder Kunden unverschuldet in Not gerieten, sei man daher bereit, über geeignete Hilfsmassnahmen – beispielsweise im Rahmen der Wirtschaftinitiative ‚Qualität und Sicherheit‚ – zu beraten. In dieser Initiative arbeiten alle Stufen der Fleischerzeugung – von der Futtermittelwirtschaft bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel – zusammen. Dies erfordere jedoch intensive Gespräche mit allen Beteiligten.

Der DVT-Präsident begrüßte, dass die Verbraucherschutzministerin Bereitschaft signalisiert habe, die Gespräche fortzusetzen. Erfreulich sei auch, dass die Ministerin den Vorschlag des DVT aufgegriffen habe, die Lebensmittel- und Futtermittelkontrollen sowohl im amtlichen als auch im privaten Bereich stärker zu vernetzen. ‚Wenn wir künftig fair, sachlich und verantwortungsbewusst miteinander umgehen, wird es für uns keine Tabuthemen geben‘, so das Fazit von Niemann.

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Nitrofen: 500 Tonnen Triticale nach Niedersachsen?

Themen: Archiv — info @ 12:06

Ministerium geht Hinweisen nach

Hannover (agrar.de) – Niedersachsen wurde heute telefonisch vom Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern darüber informiert, dass im Zeitraum von Januar bis Mitte März 2002 knapp 500 Tonnen Triticale aus der Lager- und Reinigungsanlage Alten-Treptow an einen niedersächsischen Verarbeiter geliefert worden sein sollen.

Sofortige Kontaktaufnahme mit dem genannten Empfänger hat stattgefunden, eine Beprobung der aktuellen Produktion durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) findet zurzeit statt.

Bei dem betreffenden Unternehmen vorliegende Untersuchungsergebnisse, in einer Stückzahl von mehr als 30 aus der jüngsten Zeit (bis einschließlich 11. Juni 2002), geprüft auf Nitrofen sowohl durch staatliche Untersuchungseinrichtungen wie auch durch die Eigenkontrolle, ergaben allesamt negative Ergebnisse.

Links zum Thema Nitrofen, Links zum Bundesland Niedersachsen.

Jede vierte Tüte Mehl kommt aus Niedersachsen

Themen: Archiv — info @ 11:06

27 Mühlen vermahlen 1,6 Mio. t Brotgetreide

Hannover (agrar.de) – Sie klappern nicht mehr am rauschenden Bach, und der Müller wird auch nicht mehr Tag und Nacht wach sein. Aber wie in dem alten Volkslied besungen sind Niedersachsens Mühlen besonders leistungsfähig. 27 Mühlen mit einer Vermahlung von mehr als 500 Tonnen (t) im Jahr wurden nach der aktuellen Statistik aus dem Jahr 2000/01 im Agrarland Niedersachsen gezählt, meldet der Landvolk-Pressedienst.

Mit einer Gesamtvermahlung von 1,6 Millionen t haben die niedersächsischen Mühlen knapp ein Viertel der gesamten Brotgetreidevermahlung in Höhe von 7,3 Millionen t bewältigt. Von den bundesweit 361 Mühlen vermahlen 224 im Jahr zwischen 500 und 5.000 t Brotgetreide. Sie bringen es zusammen auf einen Marktanteil von 5,2 Prozent. Die 137 größeren Verarbeitungsbetriebe mit einer Kapazität von mehr als 5.000 t im Jahr dagegen können für sich einen Marktanteil von 94,8 Prozent verbuchen. Dennoch wird in der Branche von hohen Kapazitätsreserven gesprochen, die Mühlen müssten den Konzentrationsprozess auf der Abnehmerseite durch Strukturbereinigungen auffangen.

Die weitaus meisten Mühlen stehen in Bayern, mit einer Vermahlung von gut einer Millionen t Brotgetreide liegen sie im Ausstoß aber weit hinter den niedersächsischen Verarbeitungsunternehmen. Auf Platz 2 der Vermahlung folgt nach Niedersachsen Nordrhein-Westfalen. 33 Mühlen bringen es hier auf eine Vermahlung von rund 1,5 Millionen t. Bundesweit wurden im vergangenen Getreidewirtschaftsjahr 6,9 Millionen t Mehle, Schrot und andere Mühlenprodukte für den Verbrauch im Inland erzeugt. Die Exportchancen waren in diesem Zeitraum stark eingeschränkt, mit 700.000 t reduzierte sich dieses Segment gegenüber dem Vorjahr um 160.000 t. Die deutschen Verbraucher dagegen fragten wie im Jahr zuvor Mahlerzeugnisse in einer Größenordnung von 69,1 Kilogramm nach.

Links zum Thema Mühlen.

Niedersachsen: Erfolgsstory ProLand

Themen: Archiv — info @ 11:06

Hannover (agrar.de) – ProLand, das niedersächsische Programm zur Förderung des ländlichen Raumes ist ganz besonders im Bereich der Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf außerordentlich großes Interesse der Wirtschaft gestoßen, teilte heute Landwirtschaftsminister Uwe Bartels mit.

So konnten bereits in den ersten beiden Jahren des bis 2006 laufenden Programms annähernd 80 Prozent der Fördermittel für entsprechende Projekte zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt wurden bis heute 47 Einzelvorhaben mit einem Fördervolumen von rd. 50 Millionen Euro initiiert. Diese 47 Vorhaben in den Vermarktungsbereichen ‚Vieh und Fleisch‘, ‚Kartoffeln‘ sowie ‚Obst und Gemüse‘ lösen Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rd. 170 Millionen Euro aus.

Durch die ungebrochene Nachfrage der Wirtschaft würde das Gesamtfördervolumen von 64 Millionen Euro bei unveränderten Bedingungen nicht ausreichen, um alle noch geplanten und förderfähigen Projekte zu bedienen. Deshalb sollen künftig Vorhaben im Bereich der „Verarbeitung und Vermarktung“ mit 15 % statt wie bisher mit 30 Prozent der Gesamtinvestitionskosten gefördert werden. Durch die Absenkung der Förderung könnten alle beantragten Projekte bewilligt und ein Förderstopp vermieden werden. Gleichzeitig könne mit dem reduzierten Fördersatz ein noch größeres Investitionsvolumen erzielt werden, fügte Bartels hinzu.

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Deutsches Bienenmuseum Weimar erhält Lottomittel

Themen: Archiv,Bienen — info @ 11:06

Weimar (agrar.de) – Für die Anschaffung eines Rahmen-, Träger- und Tafelsystems zu Ausstellungszwecken hat der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, heute dem Deutschen Bienenmuseum einen Bescheid über Lottomittel in Höhe von 10.000 EUR übergeben.

Im Deutschen Bienenmuseum in Weimar wird zur Zeit eine Dauerausstellung zur Geschichte der Bienenzucht vorbereitet, die zum Deutschen Imkertag 2002 am 11. Oktober 2002 anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des ‚Deutschen Imkerbundes‚ eröffnet wird. Ca. 1.500 Sammlungsstücke, die über 300 Jahre Geschichte der Imkerei in Deutschland dokumentieren, werden der Öffentlichkeit in dieser Dauerausstellung zugänglich gemacht.

Das Deutsche Bienenmuseum Weimar wurde 1907 vom ‚Thüringer Bienenvater‘ Pfarrer Dr. F. Gerstung als ‚Reichs-Bienenzuchtsmuseum‘ gegründet und ist das älteste Bienenmuseum Deutschlands. In dem Museum werden u.a. lebensgroße holzgeschnitzte Bienenstöcke (Bäuerin, Edeldame, Soldaten, Mohren), sogenannte ‚Figurenbeuten‘ und der ‚Wachshammer‘ aus dem frühen 17. Jahrhundert gezeigt.

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Miller für umfassende Informationspflichten

Themen: Archiv — info @ 10:06

München (agrar.de) – Eine schnellere und lückenlose Aufklärung von Missständen erwartet sich der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller für die Zukunft von einer Verschärfung der Meldepflichten im Öko-Landbaugesetz des Bundes. Der Agrarausschuss des Bundesrates wird sich am Montag, 24. Juni, mit den bayerischen Verbesserungsvorschlägen befassen. Dazu Miller: ‚Wir müssen erreichen, dass sich die Warenströme auf allen Ebenen nahtlos nachvollziehen lassen.‘ Der Nitrofen-Skandal habe gezeigt, dass die im neuen Öko-Landbaugesetz bisher enthaltenen Meldepflichten bei weitem nicht ausreichen.

Der bayerische Gesetzentwurf sieht vor, dass die Kontrollstellen auch die für ihren Sitz zuständige Kontrollbehörde über Unregelmäßigkeiten und Verstöße nach der EG-Öko-Verordnung unterrichten müssen, wenn für den Ort des betroffenen Unternehmens und die Kontrollstelle verschiedene Behörden zuständig sind. Bisher musste die Kontrollstelle lediglich die Aufsichtsbehörde am Ort des Unternehmens verständigen. Per Gesetz zur Information verpflichten will man die Kontrollstellen auch bei begründetem Verdacht von Zuwiderhandlungen auf einer vorgelagerten Produktionsstufe.

Miller erwartet sich für den bayerischen Änderungsvorschlag eine breite Mehrheit der Länder. Schärfere Meldepflichten kommen seiner Meinung nach nicht nur den Verbrauchern, sondern auch dem Öko-Landbau zugute, der damit vor Imageschaden bewahrt werden könne. Für die bisher an den Tag gelegte Selbstzufriedenheit der Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast mit dem neuen Öko-Landbaugesetz bringt Miller kein Verständnis auf: ‚Die jüngsten Vorkommnisse haben die Mängel leider mehr als deutlich gemacht.‘

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