31. Mai 2002

i.m.a: „Saat-Pakete“ für Kindergärten und Schulklassen

Themen: Archiv — info @ 15:05

Selbst säen und pflanzen – Informationen und Anleitungen zu den wichtigsten acht heimischen Landwirtschaftskulturen

Bonn (agrar.de) – Kinder sollen Landwirtschaft nicht nur auf theoretischem Wege aus Erzählungen, Büchern und anderen Medien kennenlernen. Eine Anregung der Lehrpläne ist es, Theorie durch aktives Handeln zu ergänzen. Aus diesem Grunde hat jetzt der Verein information.medien. agrar – i.m.a (Bonn) – in Zusammenarbeit mit der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (ufop) – ein Saat-Paket mit den acht wichtigsten landwirtschaftichen Nutzpflanzen für Kindergärten und Schulklassen zusammengestellt. Bei den Getreidekulturen werden Gerste, Hafer, Roggen, Weizen und Mais, bei den nachwachsenden Rohstoffen Erbsen, Raps und Sonnenblumen dargestellt.

Ergänzend zu farbenfrohen Abbildungen gibt es einzelne Informationen mit Anleitung zum Aussaatzeitpunkt und -menge sowie Ernteerträgen und Erntetermin.

Außerdem wird anschaulich, Herkunft, Aussehen, Anbau, Flächenausdehnung und Verwertung der jeweiligen Kulturpflanze erläutert. So erfährt das Stadtkind beispielsweise, dass auf einem Roggenfeld von der Größe eines Fußballfeldes rund 2.250 Roggenbrote ‚wachsen‘, der Raps eine Kreuzung von Wildkohl und Rübsen ist und eine Weizenähre durchschnittlich 35 Körner trägt. Und welcher Verbraucher weiß schon, dass die Pfahlwurzeln einer Sonnenblume bis in drei Meter Tiefe reichen oder dass Erbsen bereits seit 7.500 Jahren für die menschliche und tierische Ernährung angebaut werden.

Mit Hilfe des Saatpaketes soll so erreicht werden, dass in Kindergärten und Schulen das Thema Landwirtschaft auf eindrucksvolle Weise behandelt werden kann indem Kinder säen, das Wachstum der Pflanzen beobachten und schließlich die Früchte ernten. Kinder – die Verbraucher von morgen – lernen damit am besten, ‚Landwirtschaft zu begreifen‘.

Das ‚Saat-Paket‘ ist erhältlich beim i.m.a.-information.medien.agrar e.V., Konstantinstraße 90, 53179 Bonn, Tel.: 0228-979-93-70, Fax. 0228-979-93-75, E-Mail.

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