05. April 2002

Niedersachsen: Täglich wurden 16 Hektar verbaut

Themen: Archiv — info @ 10:04

Hannover (agrar.de) – Im Jahre 2001 sind in Niedersachsen rund 6.000 Hektar aus der landwirtschaftlichen Produktion herausgenommen und für Siedlungs- und Verkehrszwecke verbraucht worden. Wie der Landvolkverband mitteilt, wurden damit umgerechnet täglich etwa 16,4 Hektar der Agrarproduktion entzogen und verbaut.

Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung des Statistischen Landesamtes wurden 2001 noch 2,622 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Davon entfielen 1,808 Millionen Hektar auf Ackerland und 796.000 Hektar auf Dauergrünland. Hinzu kommen 1,07 Millionen Hektar Waldflächen sowie knapp 11.300 Hektar Gewässer.

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Sachsen-Anhalt: Zahl der Betriebe mit Rinder- bzw. Schweinehaltung nimmt ab

Themen: Archiv — info @ 09:04

Halle (agrar.de) – Im Mai 2001 wurde in 3.330 der 5.126 landwirtschaftlichen Betriebe Sachsen-Anhalts Viehhaltung betrieben, d. h. ein Drittel der Betriebe konzentriert sich ausschließlich auf die pflanzliche Produktion. Das berichtet das Statistische Landesamt in Halle.

Von den Tierhaltungsbetrieben, deren Anzahl sich in den letzten beiden Jahren um 53 verringerte, hatten 2.091 Rinder, 1.130 Schweine und 488 Schafe. Gegenüber 1999 stellten 102 Betriebe die Rinderhaltung, darunter 75 mit Milchkuhhaltung und 104 Betriebe ihre Schweinehaltung ein. Nur in der Schafhaltung war eine geringfügige Zunahme der Betriebszahl zu verzeichnen.

Während im Vergleich zu 1999 der durchschnittliche Tierbestand in den Betrieben mit Rinderhaltung fast gleich blieb (2001: 187 Rinder/Betrieb) und in den Betrieben mit Schafhaltung geringer wurde (1999: 289 Schafe/Betrieb, 2001: 282 Schafe/Betrieb), setzte sich der Konzentrationsprozess in der Schweinehaltung weiter fort. Bei Abnahme der Schweinebestände gegenüber 1999 um fast 6 Prozent, verringerte sich die Zahl der Betriebe im gleichen Zeitraum um 8 Prozent, so dass sich die durchschnittliche Bestandsgröße je Betrieb von 700 Schweine 1999 auf 722 Schweine erhöhte.

Der überwiegende Teil der Tiere wird jedoch in Betrieben mit über dem Durchschnitt liegenden Beständen gehalten. So standen mehr als die Hälfte der 392.000 Rinder und der 816.000 Schweine in Haltungen von mehr als 500 bzw. 5.000 Tieren. 45 Prozent der 138.000 Schafe wurde in Betrieben mit mehr als 1.000 Tieren gehalten.

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04. April 2002

Neues Naturschutzgesetz in Kraft

Themen: Naturschutz — info @ 13:04

Berlin (agrar.de) – Das neue Bundesnaturschutzgesetz tritt heute in Kraft. ‚Damit ist ein zentrales umweltpolitisches Reformvorhaben der rot-grünen Bundesregierung und ein weiteres Wahlversprechen eingelöst worden‘, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Nach vier vergeblichen Anläufen in den vergangenen Legislaturperioden sei die Novelle ein wichtiger Eckpfeiler der ökologischen Modernisierung in Deutschland. ‚Wir werden unserer Verantwortung für künftige Generationen nicht gerecht, wenn Naturschutz nur in Schutzgebieten stattfindet. Deshalb haben wir den Naturschutz aus dem Reservat geholt‘, so der Bundesumweltminister.

Mit der Gesetzesnovelle wird das alte Bundesnaturschutzgesetz von 1976 abgelöst. Der größte Teil der Vorschriften des Naturschutzgesetzes, etwa die Regelungen zur Schaffung eines Biotopverbunds auf mindestens 10 Prozent der Landesfläche, sind Rahmenvorgaben für die Länder. Diese haben drei Jahre Zeit, die Regelungen in ihr Landesrecht zu übernehmen. Einige Bestimmungen gelten aber auch unmittelbar, etwa die auf Bundesebene neu eingeführte Verbandsklage. ‚Die Verbandsklage ist ein wichtiges Instrument, um die Mitwirkungsrechte von Bürgerinnen und Bürgern bei der Gestaltung ihrer Lebensumwelt zu stärken‘, sagte Trittin. Den Bundesländern sei ausdrücklich die Möglichkeit gegeben, das Verbandsklagerecht auch auf Verfahren und Tatbestände, die im Bundesgesetz nicht geregelt werden konnten, auszudehnen, betonte der Bundesumweltminister.

Zu den wesentlichen Neuregelungen gehört auch die Förderung einer natur- und umweltverträglichen Landwirtschaft durch klare Anforderungen an die sogenannte ‚gute fachliche Praxis‘. Damit wird etwa festgeschrieben, dass zukünftig nur noch so viel Dünger aufgebracht werden darf, dass keine Nährstoffe in Flüsse oder Grundwasser gelangen, dass in erosionsgefährdeten Hanglagen und Flusstälern keine Wiesen und Weiden zu Äckern umgebrochen werden dürfen und dass eine naturgemäße Waldbewirtschaftung ohne Kahlschläge angestrebt wird. Außerdem wird festgeschrieben, das Landwirte den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zukünftig dokumentieren müssen. Betriebe, die mehr als acht Hektar bewirtschaften, müssen eine sogenannte ’schlagbezogene‘ Dokumentation vorlegen, also für jeden Acker und jede Wiese separat. Bei kleineren Betrieben genügt ein Sammelnachweis.

‚Insgesamt haben wir damit eine Rundumerneuerung des Naturschutzrechtes abgeschlossen, die nach 25 Jahren, so alt ist das bisher geltende Recht bereits, mehr als überfällig war‘, so der Umweltminister. Jetzt seien die Bundesländer am Zuge, das neue Gesetz innerhalb einer Frist von drei Jahren in Landesnaturschutzgesetze umzusetzen.

Während die Umwelt- und Natuschutzverbände die Novelle einhellig begrüßten, hatte der Bauernverband die Endfassung des Bundesrats-Vermittlungsausschusses als ’nicht befriedigend‘ kritisiert. (unsere Meldung).

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Niederlande: Preise für grüne Böden steigen

Themen: Archiv — info @ 12:04

Den Haag (agrar.de) – Der Preis für einen Hektar Boden für grüne Zwecke (Landwirtschaft, Natur, Freizeit und Erholung) ist in den Niederlanden zwischen 1998 und 2000 um 44 Prozent auf durchschnittlich 39.000 Euro gestiegen. Das ergab nach einer Meldung des Nachrichtendienstes Nachbarland Niederlande eine Studie des Agrarwirtschaftlichen Instituts in Den Haag.

Landwirtschaftliche Böden, bei denen anzunehmen war, dass sie in die rote Zone für Wohn- und Gewerbeflächen und Infrastruktur fallen, sind danach sogar um 150 Prozent auf 110.000 Euro gestiegen.

In den Niederlanden sind 85 Prozent der Böden für grüne Zwecke bestimmt. Im grünen Segment des Immobilienmarkts ist die Agrarwirtschaft der wichtigste Käufer. Im Zeitraum 1998 – 2000 wechselten 70.000 Hektar Boden ihren Eigentümer. Die Ländereien wurden vor allem von Landwirten und Gartenbauern mit großen, spezialisierten Betrieben gekauft. Die Betriebe der Käufer sind durchschnittlich um fünfzig Prozent größer als der Durchschnittsbetrieb.

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Weltweiter Bio-Umsatz auf 24,3 Mrd Euro gestiegen

Themen: Archiv — info @ 12:04

Genf (agrar.de) – In Europa wurden im vergangenen Jahr Bio-Lebensmittel für rund 10 Mrd. Euro konsumiert. Dies ermittelte das International Trade Centre (ITC).

Der weltweite Umsatz stieg im Jahr 2001 auf 24,3 Mrd. Euro. In Europa bleibt Deutschland das größte Verbraucherland. In Großbritannien, wo sich der Umsatz von 1999 auf 2000 mehr als verdoppelt hat, beträgt das Volumen 1,3 -1,4 Mrd. Euro, in Deutschland liegt der Umsatz pro Jahr, laut ITC, bei 2,4 bis 2,5 Mrd. Euro. Mittelfristig wird in den Hauptverbraucherländern Europas mit einer Wachstumsrate von 10 bis 20 Prozent gerechnet.

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FAO: Sinkende Rindfleischproduktion weltweit

Themen: Archiv,International — info @ 11:04

BSE und MKS immer noch spürbar am Rindfleischmarkt

Rom/München (agrar.de) – Im vergangenen Jahrzehnt wuchs die weltweite Erzeugung von Fleisch kräftig. Im Schnitt ereichte der Produktionsanstieg drei Prozent jährlich. Mit Beginn des neuen Jahrtausends hat sich der Produktionszuwachs jedoch spürbar verlangsamt. Wie der Bayerische Bauernverband berichtet nahm die globale Fleischerzeugung im Jahr 2001 nur noch um 1,5 Prozent zu und erreichte nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), noch 273 Mio. Tonnen. Einer leicht rückläufigen Rindfleischproduktion stand dabei eine wachsende Schweine- und Geflügelfleischerzeugung gegenüber.

Die FAO schätzt den weltweiten Rückgang von Rindfleisch um ein Prozent auf 59,4 Mio. Tonnen im Jahr 2001. In der EU fiel die Erzeugung von Rindfleisch aufgrund des BSE- und MKS-Geschehens und der damit verbundenen Vernichtung von Fleisch um voraussichtlich 4,4 Prozent geringer aus, als im Vorjahr. Fortgesetzt auf Expansionskurs bewegt sich die weltweite Schweineproduktion.

Das im Vergleich zu den Vorjahren höhere Preisniveau für Schweinefleisch und die gestiegene Nachfrage infolge der BSE-Vorfälle haben die Ausdehnung der Schweineproduktion begünstigt. Nach Schätzungen der FAO stieg die Weltproduktion von Schweinefleisch im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 93,1 Mio. Tonnen. Auch die Geflügelproduktion setzte 2001 ihren Expansionskurs fort. Die FAO schätzt die globale Geflügelfleischerzeugung für 2001 auf 68,6 Mio. Tonnen, drei Prozent mehr als im Vorjahr.

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Schweiz: Änderungen im Lebensmittelrecht

Themen: Archiv,Schweiz — info @ 10:04

Bern (agrar.de) – ‚Gentechnikfreie‘ Lebensmittel dürfen in der Schweiz demnächst mit dem Hinweis ‚ohne Gentechnik hergestellt‘ gekennzeichnet werden, wenn mit einer lückenlosen Dokumentation belegt wird, dass bei der Produktion keine gentechnisch veränderten Organismen verwendet wurden. Die Gesetzliche Grundlage für die Kennzeichnung schafft die vom Bundesrat verabschiedete neue Lebensmittelverordnung, die ab dem 1. Mai gelten wird. Der Artikel 22b der Verordnung erlaubt unter dem Begriff ‚Täuschungsschutz bei Lebensmitteln‘ zukünftig die Deklaration ‚Gentechnikfrei‘.

Durch diese Regelung kann beispielsweise Fleisch eines nicht gentechnisch veränderten Tieres, mit dem Hinweis ‚ohne Gentechnik hergestellt‘ versehen werden, wenn es nur konventionell gefüttert wurde. Der Hinweis ‚ohne Gentechnik hergestellt‘ ist auch zulässig , wenn gentechnisch hergestellter Tierarzneimittel verwendet wurden.

Der ‚Täuschungsschutz bei Lebensmitteln‘ in der Verordnung wird dadurch erreicht, dass Informationen wie ‚ohne gentechnisch veränderte Futtermittel‘ zukünftig unzulässig sind. Hinweise auf die Nicht-Anwendung von Gentechnik bei nur einzelnen Produktionsschritten sind untersagt.

Laut Bundesgesundheitsamt würden solche Teilinformationen bei Konsumentinnen und Konsumenten ‚als eine Täuschung hinsichtlich des Charakters des gesamten Erzeugnisses wahrgenommen.‘

Neben der Gentechnikfrei-Deklaration regelt die Revision des Lebensmittelrechts unter anderem Neuzulassung und Verbot von Zusatzstoffen, eine Deklarationspflicht für die zehn bedeutendsten allergenen Zutaten und die Anpassung verschiedener Grenz- und Toleranzwerte in der Hygieneverordnung.

Dokument: Schweizer Lebensmittelrechts ‚Wichtigste Änderungen im Detail‚ (PDF-Datei, ca. 95 kB).

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03. April 2002

Chancen erkennen – Agrar-Stipendien nutzen

Themen: Archiv,Bildung — info @ 15:04

Stiftung für Begabtenförderung mit neuer Internet-Seite

Bonn/Münster (agrar.de) – Da es heute wichtiger denn je sei, sich im Beruf weiterzuentwickeln sowie Zusatz-Qualifikationen zu erlangen, ruft der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverbandes (WLV) den beruflichen Nachwuchs auf, die Möglichkeit der Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft zu nutzen.

Die Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft unterstützt engagierte, wissenshungrige junge Menschen im Agrarbereich. Sie vergibt Stipendien für die Teilnahme an Weiterbildungen wie Lehrgängen, Praktika oder Projekten. Angesprochen sind dabei vor allem junge Fach- und Führungskräfte aus dem gesamten landwirtschaftlichen Bereich einschließlich der vor- und nachgelagerten Bereiche. Gefördert wird die Teilnahme von Weiterbildungsmaßnahmen zu agrarpolitischen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Themen ebenso wie der Besuch von Kursen, die der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen zum Beispiel Lehrgänge zahlreicher Heimvolkshochschulen und anderer berufsständischer Weiterbildungsträger. Neben ein- bis zweitägigen Kursen bieten diese auch mehrwöchige Grund- oder Topkurse sowie Bauern- und Unternehmerschulungen an. Der Besuch von Seminaren und Lehrgängen wird mit maximal 750 Euro gefördert.

Darüber hinaus unterstützt die Stiftung auch Praktika bis zu sechs Monaten im In- und Ausland, wenn sie der Entwicklung der Persönlichkeit sowie des unternehmerischen Denkens dienen. Der Einblick in verschiedene Unternehmen, Verbände und Organisationen des Agrarbereichs soll den Horizont der jungen Berufstätigen erweitern. Der Zuschuss für die Durchführung eines geeigneten Praktikums beträgt bis zu 1.500 Euro.

Folgende Kriterien sind für ein Stipendium zu erfüllen: Die Bewerber sollten das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben. Sie sollten im Agrarbereich (Landwirtschaft, Gartenbau, Hauswirtschaft u.a.) einschließlich der unmittelbar vor- oder nachgelagerten Bereiche beruflich tätig sein. Eine weitere Voraussetzung ist ein Berufsabschluss mit der Note ‚gut‘ oder der Nachweis über eine ehrenamtliche Funktion in einer berufsständischen bzw. dem Berufsstand nahestehenden Organisation auf Bundes- oder Landesebene, auf Diözesen- oder Landeskirchenebene bzw. in überörtlichen Agrarunternehmen. Bewerben können sich zudem diejenigen, die an einem Bundesentscheid des Berufswettbewerbs im Agrarbereich teilnehmen.

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen für ein Agrarstipendium sind online abrufbar oder bei der Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228-8198286, Fax: 0228-8198205, %url3%E-Mail%/%.

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6.000 Liter Milch im Schnitt pro EU-Kuh in 2001

Themen: Archiv — info @ 14:04

Schwedische Kühe mit 8.000 kg an der Spitze – Deutschland mit 6.300 kg im Mittelfeld

Münster (agrar.de) – Zur Versorgung des EU-Milchmarktes werden nach Mitteilung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) von Jahr zu Jahr weniger Kühe benötigt, weil die Tiere immer leistungsfähiger werden. Auch 2001 haben fast alle Kühe in der Europäischen Union nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) erneut mehr Milch gegeben als im Jahr zuvor: Im EU-Mittel stieg die durchschnittliche Leistung pro Kuh und Jahr nach vorläufigen Schätzungen um weitere 150 Kilogramm auf 6.000 Kilogramm.

Seit Anfang der 90er Jahre ist die jährliche Milchleistung in der Union damit bereits um ein Viertel gewachsen. 1991 hatte die Milchmenge je Tier erst bei 4.770 Kilogramm gelegen.

Innerhalb der 15 EU-Ländern gab es jedoch auch im vergangenen Jahr beträchtliche Unterschiede: An der Spitze lagen weiterhin die schwedischen Kühe mit einer Durchschnittsleistung von 8.000 Kilogramm, gefolgt von den Kühen in den Niederlanden, die es im Mittel auf 7.415 Kilogramm brachten. Auf Rang drei liegen die dänischen Tiere mit 7.300 Kilogramm. Überdurchschnittlich viel Milch gab mit 6.600 Kilogramm pro Jahr auch eine Kuh in Finnland. Die Kühe in Deutschland und Großbritannien bewegen sich mit jeweils 6.300 Kilogramm im Mittelfeld. Schlusslichter innerhalb der Europäischen Union sind die Milchkühe in Irland mit durchschnittlich 4.600 Kilogramm sowie in Griechenland mit 3.800 Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr.

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Anbau von GV-Kulturen in den USA nimmt weiter zu

Themen: Archiv — info @ 14:04

Washington (agrar.de) – Der Anbau von gentechnisch veränderten (GV) Kulturen wird 2002 in den USA weiter zunehmen.

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium geht aufgrund der jüngst veröffentlichten Flächenschätzung des National Agricultural Statistics Service (NASS) davon aus, dass 74 Prozent der neuen US-Sojabohnenernte gentechnisch verändert sein wird. Im vergangenen Jahr hatte dieser Anteil noch bei 68 Prozent gelegen.

Beim Maisanbau 2002 beträgt der GV-Anteil den Schätzungen nach 32 Prozent gegenüber 26 Prozent im Vorjahr. Bei Baumwolle soll die neue Ernte zu 71 Prozent aus gentechnisch veränderten Sorten bestehen (Vorjahr 69 Prozent).

Anbaufläche (in Mio. acres) Kultur 1998, 1999, 2000, 2001, 2002 (geschätzt) Soja 27, 35, 45,4, 51,3, 54 Mais 20, 28,3, 19,9, 19, 25,3 Baumwolle 5,8, 7, 9,4, 11,1, 10,5

Anbaufläche (in Prozent) Kultur 1998, 1999, 2000, 2001, 2002 (geschätzt) Soja 37, 47, 54, 60, 74 Mais 25, 37, 25, 26, 32 Baumwolle 45, 48, 61, 69, 71

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