29. März 2002

Bayerische Hennen nicht nur zu Ostern fleißig: Im Jahr 2001 legten sie rund 1,2 Milliarden Eier

Themen: Archiv — info @ 15:03

München (agrar.de) – Bayerische Hennen haben im vergangenen Jahr rund 1,2 Milliarden Eier gelegt. Fast drei Viertel davon stammten aus 179 spezialisierten Geflügelhaltungsbetrieben, in denen rund 3,3 Millionen Hennen gehalten wurden. Mit den in Bayern insgesamt erzeugten Eiern wurden aber nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung rechnerisch nur 45 Prozent des bayerischen Bedarfs gedeckt. In Deutschland lag der Selbstversorgungsgrad bei 76 Prozent, in der EU wurden sogar mehr Eier erzeugt als verbraucht.

In Bayern wurden im Jahr 2001 rund 1,2 Milliarden Eier erzeugt. Fast drei Viertel davon stammten aus 179 spezialisierten Geflügelhaltungsbetrieben mit 3 000 oder mehr Hennenhaltungsplätzen, die im Rahmen des Agrarstatistikgesetzes bundesweit monatlich erfaßt werden. Das restliche Viertel der Eier kam aus 33.900 landwirtschaftlichen Betrieben mit weniger als 3.000 Legehennen, die im Rahmen der allgemeinen Viehzählung am 3. Mai 2001 erhoben wurden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, haben in den spezialisierten Betrieben 3,3 Millionen Hennen 904 Millionen Eier gelegt, 1,9 Prozent weniger als 2000. Dies entspricht 273 Eiern je Henne. Knapp 69 Prozent der Eier wurden in den 28 Betrieben mit 30.000 oder mehr Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Alle Spezialbetriebe zusammen verfügten über fast 3,9 Millionen Haltungsplätze, davon waren 89,3 Prozent in Käfighaltung, 4,7 Prozent in Freiland- bzw. Auslaufhaltung, 4,0 Prozent in Boden- und 2,0 Prozent in Volierenhaltung. Im Einführungsjahr der Statistik (1987) betrug diese Relation noch 98,5 zu 0,2 zu 1,3 (ohne Volierenhaltung).

Regionaler Schwerpunkt der Eiererzeugung ist Niederbayern: Über zwei Fünftel der Eier wurden dort gelegt. Es folgten die Oberpfalz mit 21,5 Prozent, Oberbayern mit 11,6 Prozent, Mittelfranken mit 9,5 Prozent, Unterfranken mit 5,6 Prozent sowie Schwaben und Oberfranken mit 4,4 bzw. 4,2 Prozent.

Legt man den vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft für 2001 ermittelten durchschnittlichen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 223 Eiern im Bundesgebiet zugrunde, deckte die bayerische Eiererzeugung – bezogen auf die 12,3 Mill. Einwohner Bayerns – rechnerisch 45 Prozent des bayerischen Eierbedarfs. Im Bundesgebiet lag der Selbstversorgungsgrad mit 76 Prozent deutlich höher und in der EU bestand mit 102 Prozent sogar eine geringe Überversorgung.

Links zum Thema Geflügel, Links zum Bundesland Bayern.

Den Kopf nicht in den Sand gesteckt: Umweltministerium regelt Straußenhaltung

Themen: Archiv — info @ 10:03

Kiel (agrar.de) – Das schleswig-holsteinische Umweltministerium hat die Richtlinien für die Haltung von Straußenvögel verschärft. Unter den Klimabedingungen in Deutschland ist eine art- und verhaltensgerechte Haltung kaum möglich. Geregelt werden deshalb die Unterbringung, Pflege und Betreuung der Tiere. Für die Umsetzung des Erlasses haben die Tierhalter zwei Jahre Zeit. Neue Betriebe müssen die Bestimmungen sofort beachten. Bundesweit hat Schleswig-Holstein damit die weitreichendsten Regelungen für die Haltung dieser exotischen Vögel.

Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre haben die Haltung von Straußen in Deutschland lukrativ gemacht. Das Fleisch der Tiere fand durch die BSE-Krise bei Verbrauchern hier zu Lande vermehrten Absatz. Allein in Schleswig-Holstein gibt es mittlerweile 20 Straußenvogelhaltungen.

‚Schleswig-Holstein will in Sachen Tierschutz Vorreiter sein‘, so Minister Müller, ‚das haben wir bei den Pelztieren gezeigt, das machen wir bei der Schweinehaltung deutlich. Das ist die eine Seite der Medaille, die andere wird durch den Verbraucher bestimmt, denn der Verzicht auf Straußenfleisch ist der beste Weg, den Tieren zu helfen.‘

Die Haltungsbestimmungen sind den besonderen Bedürfnissen der Tiere angepasst. Für Strauße wird ein Freigehege von mindestens 100 Meter Länge und 15 Meter Breite gefordert. Ist mehr als ein erwachsener, männlicher Strauß im Gehege, müssen es mindestens 40 Meter Breite sein. Die Tiere dürfen nur auf natürlichen Böden mit gutem Wasserabfluss gehalten werden. Des Weiteren ist eine der wichtigsten Forderungen ein nach drei Seiten geschlossenes, überdachtes Trockengehege. Längere Feuchtigkeit führt bei den in trockenen Steppen beheimateten Vögeln zu Infektionen. Für Emus hingegen wird ein Badebecken gefordert. Eine ausschließliche Stallhaltung ist bei Straußenvögeln nicht erlaubt. Die Pflege der Tiere muss durch Fachpersonal gewährleistet sein.

Links zum Thema Strauße, Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

28. März 2002

Transgener Raps in Brandenburg verwüstet

Themen: Archiv — info @ 14:03

Dahnsdorf (agrar.de) – Unbekannte zerstörten in der Nacht zum 22. März 2002 eine Versuchsfläche für transgenen Raps der Biologischen Bundesanstalt (BBA). Die Polizei ermittelt inzwischen gegen den oder die unbekannten Täter. Auf der 1000 m² großen Versuchsfläche sollte das Verhalten von gentechnisch verändertem Raps in der Umwelt untersucht werden.

Die Versuche sollten Informationen liefern, wie wahrscheinlich es ist, dass ein fremdes Gen, das den Raps unempfindlich gegen bestimmte Herbizide macht, auf konventionellen Raps, verwandte Wildpflanzen oder Bakterien übertragen wird. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der Frage, ob gentechnisch veränderter Raps im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes Vor- oder Nachteile bietet.

Die Bundesanstalt sieht in der Zerstörung der Versuchsflächen die Vorsorgeforschung zum Schutz von Umwelt und Verbrauchern behindert, da das Forschungsprojekt dieses Jahr nur sehr eingeschränkt weitergeführt werden kann.

Links zum Thema Biotechnologie.

Großhandelsumsatz im Februar um 4,1 Prozent gesunken

Themen: Archiv — info @ 13:03

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzte der Großhandel in Deutschland im Februar 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 4,1 Prozent und real (in konstanten Preisen) 3,2 Prozent weniger als im Februar 2001 um. Damit erzielte der Großhandel seit August 2001 nominal und real jeweils niedrigere Umsätze als im entsprechenden Vorjahresmonat. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Februar 2002 nominal 1,0 Prozent weniger abgesetzt als im Januar 2002. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2002 wurde nominal 4,3 Prozent und real 3,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Innerhalb des Großhandels erzielten im Februar 2002 zwei Branchen nominal und real höhere Umsätze als im Februar 2001: Der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (nominal + 3,2 Prozent, real + 0,4 Prozent) und der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (nominal + 1,8 Prozent, real + 0,4 Prozent). Die anderen Branchen des Großhandels blieben nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats.

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Mecklenburg-Vorpommern: Landwirtschaftsfläche verringert sich um 1,4 Prozent

Themen: Archiv — info @ 11:03

Schwerin (agrar.de) – Nach 1997 wurden für die Gemeinden von Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2001 zum zweiten Mal Daten zur geplanten Bodennutzung erhoben. Aufgrund der dem Statistischen Landesamt vorliegenden Zahlen wollen die Gemeinden in den kommenden Jahren ihre Bauflächen um 2.500 Hektar und Grünflächen um gut 4 700 Hektar weiter vergrößern. Eine Ausweitung ist unter anderem auch für die Flächen des überörtlichen Verkehrs und der örtlichen Hauptverkehrszüge (+ 1.900 Hektar) sowie von Flächen für Aufschüttungen und Abgrabungen vorgesehen. Die Landwirtschaftsfläche geht dagegen um 21.300 Hektar zurück.

Von der Gesamtbodenflächen Mecklenburg-Vorpommerns (2.317.200 Hektar) nimmt die Landwirtschaftsfläche fast zwei Drittel ein (1.482.100 Hektar). Im Vergleich zur Erhebung des Jahres 1997 verringerte sie sich um 1,4 Prozent (- 21.300 Hektar). Ein geringfügiger Anstieg um 2.400 Hektar ist bei den Flächen für die Forstwirtschaft zu verzeichnen (2001: 493.100 Hektar).

Die Wasserflächen nehmen laut Planungsangaben 119.800 Hektar ein, was einem Anteil an der Bodenfläche Mecklenburg-Vorpommerns von 5,2 Prozent entspricht.

Nach den Planungsabsichten der Gemeinden wird sich die Baufläche um etwa 2.500 Hektar auf 96.300 Hektar vergrößern. Darunter werden insgesamt 38.900 Hektar für Wohnbauflächen, 25.300 Hektar für gemischte Flächen und fast 18.000 Hektar für gewerbliche Bauflächen vorgesehen. Der Anteil der Bauflächen beläuft sich somit auf 4,2 Prozent der Landesbodenfläche.

In den kommenden Jahren sollen die Grünflächen weiter ausgedehnt werden. Waren zum Zeitpunkt der Erhebung im Jahr 1997 etwa 31.500 Hektar für diese Flächen vorgesehen, werden es in den nächsten Jahren insgesamt 36.200 Hektar sein. Zu diesen Flächen zählen unter anderem Parkanlagen, Sport-, Spiel- und Campingplätze. Die Grünflächen haben an der Bodenfläche einen Anteil von 1,6 Prozent.

Die Flächen für den überörtlichen Verkehr und für die örtlichen Hauptverkehrszüge sollen um fast 1.900 Hektar auf 46.000 Hektar ausgedehnt werden. Damit würde dieser Flächenanteil bei 2,0 Prozent der gesamten Bodenfläche liegen.

Obwohl die Flächen für Aufschüttungen und Abgrabungen nur 0,3 Prozent der Gesamtbodenfläche ausmachen werden, vergrößert sich diese um etwa ein Drittel auf 7.400 Hektar. In Mecklenburg-Vorpommern sind das vorrangig Tagebaugebiete zur Gewinnung von Steinen und Erden für die Bauwirtschaft.

Die Daten der Flächenerhebung zur geplanten Nutzung werden auf Gemeindeebene erhoben. Grundlage hierfür sind die Angaben, die in den Flächennutzungsplänen, in Bauleitplänen oder anderen Planungsunterlagen vorliegen. Diese Erhebung ist somit eine wesentliche Komponente für raumordnungspolitische Fragestellungen auf den Ebenen des Bundes, der Länder und der Gemeinden.

Links zum Thema Boden, Links zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

27. März 2002

NRW: Rheinische Bauernhöfe meist Haupterwerb

Themen: Archiv — info @ 15:03

Bonn (agrar.de) – Rund 60 Prozent aller Bauernhöfe und Gartenbaubetriebe im Rheinland werden im Haupterwerb geführt. Der Anteil der Nebenerwerbsbetriebe, bei denen die Landwirtschaft nicht die Haupteinnahmequelle ist, ist gegenüber 1999 mit 40 Prozent leicht gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung der Agrarstrukturerhebung vom Mai 2001 durch die Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn.

Die als Familienbetrieb geführten Haupterwerbsbetriebe mit einer Durchschnittsgröße von 43,3 ha bewirtschaften zusammen rund 73 Prozent der 516.455 ha landwirtschaftlichen Fläche im Rheinland. 18 Prozent der Fläche werden von den durchschnittlich 16 ha großen Nebenerwerbsbetrieben bewirtschaftet. Die durchschnittliche Größe der Nebenerwerbsbetriebe ist in den vergangenen Jahren um 20 Prozent gestiegen. Nach Einschätzung der Landwirtschaftskammer Rheinland ist dieser Anstieg darauf zurückzuführen, dass in immer mehr kleineren und mittleren Haupterwerbsbetrieben ein Familienmitglied eine außerlandwirtschaftliche Tätigkeit aufnimmt oder in größerem Umfang außerlandwirtschaftliches Einkommen, zum Beispiel durch einen Partyservice oder ein Bauernhofcafé, erwirtschaftet wird. Die Landwirtschaft wird in diesen Betrieben zur Nebensache, wird aber, nicht zuletzt aus Gründen der finanziellen Absicherung, vorerst beibehalten.

Im Vergleich zu Westfalen-Lippe und Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil der Haupterwerbsbetriebe im Rheinland deutlich höher. Während in Westfalen-Lippe mit über 60 Prozent inzwischen mehr als jeder zweite Landwirt sein Einkommen aus anderen Quellen bezieht, liegt der Anteil für Nordrhein-Westfalen insgesamt bei 54,6 Prozent der insgesamt 50.700 Betriebe.

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2,19 Millionen Hektoliter Wein aus Ernte 2001

Themen: Anbauflächen,Erntebericht,Statistik,Wein — info @ 15:03

Trend zum Rotwein in Württemberg und Baden ungebrochen

Stuttgart (agrar.de) – Die baden-württembergischen Winzer- und Weingärtnergenossenschaften, Weinbau- und Weinhandelsbetriebe bereiteten aus der Weinmosternte 2001 2,19 Millionen Hektoliter (Mill. hl) Weiß- und Rotwein (einschließlich Weißherbst, Schillerwein und Badisch Rotgold), wovon 1,11 Mill. hl auf das Anbaugebiet Baden und 1,08 Mill. hl auf das Anbaugebiet Württemberg entfallen. Wie das Statistische Landesamt aufgrund der sekundärstatistischen Auswertung der Weinerzeugungsmeldungen aus der Weinbaukartei feststellt, ist das heimische Weinangebot aus der letztjährigen Ernte mengenmäßig im Mittelfeld der vergangenen Jahre einzuordnen.

Bei den badischen Weinen dominieren mit 690.000 hl (62 Prozent) die Weißweine, während in Württemberg die Rotweinerzeugung (823.000 hl oder 76 Prozent) im Vordergrund steht. Trotz der deutlichen Unterschiede in der Produktionsausrichtung sind die Winzer und Weingärtner in beiden Weinbaugebieten damit weiter um eine Stärkung des Rotweinsektors bemüht.

545.000 hl oder gut ein Viertel der gesamten Einlagerungsmenge aus neuer Ernte sind für den Ausbau zu Prädikatsweinen (Kabinett, Spätlesen und dergleichen) vorgesehen. Dabei liegt der Prädikatsweinanteil im Weinbaugebiet Baden mit fast vier Zehnteln deutlich höher als im Weinbaugebiet Württemberg mit 13 Prozent. Für den Ausbau als Qualitätswein (ohne Prädikat) stehen in Baden weitere 669.000 hl (60 Prozent) und in Württemberg 961.000 hl (88 Prozent) bereit. Knapp 17.000 hl oder 1,0 Prozent der Gesamtweinerzeugung des Jahrgangs 2001 werden als Tafel- bzw. Landwein zum Verkauf gebracht.

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Hessen: Grünes Licht für LEADER+-Programm

Themen: EU,Hessen — info @ 13:03

Brüssel (agrar.de) – Die Europäische Kommission hat für das deutsche Bundesland Hessen das Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ genehmigt. Der für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei zuständige EU-Kommissar Franz Fischler begrüßte diese Entscheidung und sagte: ‚Mit diesem Programm sollen neue Konzepte erprobt werden, um im ländlichen Raum Deutschlands eine nachhaltigere Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu entwickeln. Wir wollen die Lebensqualität in den ländlichen Gebieten verbessern. LEADER+ wird dazu beitragen, die lokalen Erzeugnisse aufzuwerten und die natürlichen und kulturellen Ressourcen optimal zu nutzen.‘ Im Zeitraum 2001-2006 stehen für dieses Programm insgesamt 23,4 Mio. Euro zur Verfügung. Davon werden 8,2 Mio. Euro aus EU-Mitteln und 7 Mio. Euro vom Privatsektor finanziert.

Das LEADER+-Programms gilt für alle ländlichen Gebiete Hessens, in denen insgesamt rund drei Millionen Menschen leben. Zu den Hauptzielen des LEADER+-Programms gehört es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern, die Qualifizierung der Landbewohner (insbesondere der Frauen und Jugendlichen) zu fördern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die typische, vielfältige Kultur ländlicher Gebiete zu erhalten und zu pflegen.

Im Rahmen des Programms werden voraussichtlich acht in Hessen ausgewählte lokale Aktionsgruppen gefördert werden. Zur Gewährleistung des Bottom-up-Ansatzes wird allerdings jede lokale Aktionsgruppe aufgrund der Besonderheiten ihres Gebiets ihre eigenen Maßnahmen und spezifischen Zielvorgaben festlegen. Diese werden in dem Entwicklungsplan festgehalten, den jede lokale Aktionsgruppe selbst erarbeitet. Der Auswahlausschuss, dem die Wirtschafts- und Sozialpartner sowie Umweltbehörden angehören, wählt die lokalen Aktionsgruppen aufgrund der Vorzüge ihres jeweiligen Entwicklungsplans aus.

Links zum Thema Förderung, Links zum Bundesland Hessen.

Sachsen: Erstmals über eine Milliarde Eier erzeugt

Themen: Archiv — info @ 12:03

Dresden (agrar.de) – In Sachsen wurden im vergangenen Jahr 1,005 Milliarden Hühnereier erzeugt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist das seit 1990 die höchste Jahreserzeugung an Hühnereiern. Diese Leistung erbrachten gut 3,3 Millionen Legehennen in 27 sächsischen Geflügelbetrieben mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Eiererzeugung um 7,2 Millionen Stück (knapp ein Prozent). Dies beruht ausschließlich auf der Erhöhung des Legehennenbestandes. Im Jahresdurchschnitt hielten die sächsischen Geflügelbetriebe 73.000 Legehennen (zwei Prozent) mehr als im Jahr 2000. Als jährliche Legeleistung wurden 301 Eier je Henne errechnet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das vier Eier weniger.

Rein statistisch ergibt sich für 2001 eine Erzeugung von 228 Eiern je Einwohner des Freistaates. Diese Zahl liegt um vier Stück über dem für Deutschland geschätzten Pro-Kopf-Verbrauch von 224 Eiern.

Die sächsischen Geflügelbetriebe verfügten 2001 über 3,8 Millionen Hennenhaltungsplätze. Das sind 39 000 Plätze mehr als im Vorjahr. Diese wurden im Jahresdurchschnitt zu 87 Prozent ausgelastet. Mit 1,7 Millionen Plätzen (44 Prozent) besitzt der Regierungsbezirk Chemnitz fast die Hälfte der Kapazität. Im Regierungsbezirk Leipzig stehen 1,1 Millionen und in Dresden 1,0 Millionen Plätze für die Eiererzeugung zur Verfügung. 90 Prozent aller Legehennenplätze befinden sich in acht Betrieben mit über 100.000 Plätzen.

Links zum Thema Geflügel, Links zum Bundesland Sachsen.

SÖL schreibt Karl-Werner-Kieffer-Preis 2002 aus

Themen: Archiv — info @ 11:03

Bad Dürkheim (agrar.de) – Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) schreibt in diesem Jahr erneut den Karl-Werner-Kieffer-Preis aus. Er wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben und erfolgt zum Gedächtnis an den Gründer der Stiftung, Karl Werner Kieffer (1912 – 1995).

Mit diesem Preis sollen Leistungen ausgezeichnet werden, die dem Schutz unserer Umwelt und der Förderung des ökologischen Landbaus dienen. In diesem Jahr soll der Preis für beispielhafte Umweltbildungsinitiativen vergeben werden, die sich insbesondere im Bereich des ökologischen Landbaus engagiert haben.

Die eingereichten Bewerbungen sollten folgende Merkmale effektiver Umweltbildung im Bereich Ökolandbau aufweisen:

– Erlebbar und begreifbar machen von ökologischen Zusammenhängen in Tierhaltung, Pflanzenbau, Landschaftsgestaltung und Lebensmittelerzeugung

– Sparsamer Umgang mit Ressourcen in der Landwirtschaft – Einbindung regenerativer Energien in Umweltbildungskonzepte

– Entwickeln und Umsetzen pädagogischer Konzepte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

– Erzeuger und Verbraucher zusammenbringen, Verständlichmachen der Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten beider Seiten

– Vernetzung zwischen landwirtschaftlicher Praxis, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie.

Ziel dieser Maßnahmen soll es sein, die Entfremdung der Menschen von der landwirtschaftlichen Urproduktion aufzuheben durch das Erkennen der Zusammenhänge Boden-Pflanze-Landschaft-Tier-Lebensmittel-Mensch.

Der mit 10.000 EUR dotierte Preis kann Einzelpersonen und Institutionen verliehen werden. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 15. September 2002 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 29. November 2002 in Bad Dürkheim statt.

Information: Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Weinstraße Süd 51, 67089 Bad Dürkheim, Tel.: 06322-989700, Fax: 06322-989701, %url3%E-Mail%/%

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