30. November 2001

Bartels: Kernpunkte des deutschen Jagdrechtes dürfen nicht verändert werden

Themen: Archiv — info @ 09:11

Celle (agrar.de) – Die Kernpunkte des deutschen Jagdrechtes dürfen bei der vom Bund angekündigten Novellierung des Bundesjagdgesetzes nicht verändert werden. Dabei denke er insbesondere an die Bindung an das Eigentum sowie an die Erhaltung des bewährten Reviersystems, sagte heute Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels vor der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen in Celle.

Bei der jetzt angelaufenen Debatte um diese Novellierung zeige sich auch, wie wichtig für den Verband die Gründung der ‚Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer‘ war. Denn nur so könne ‚die Jagd‘ auch auf Bundesebene ihre Eigentümerrechte mit deutlicher Stimme vertreten. Gemeinsames Ziel müsse es aus seiner Sicht bei der Novellierung des Bundesjagdgesetzes sein, eine Verschmelzung der Rechtskreise Jagd und Naturschutz zu verhindern, weil dieses sonst letztlich zu einer Unterordnung des Jagdrechtes unter das Naturschutzrecht führen würde. Den ersten Ansätzen dazu, wie etwa der Forderung, die Zahl der bejagbaren Tierarten drastisch zu reduzieren und die Auswahl ausschließlich nach Naturschutzgesichtspunkten zu treffen, widerspreche er daher ausdrücklich, fügte Bartels hinzu.

Links zum Thema Jagd und Wild.




   (c)1997-2017 @grar.de