30. August 2001

Adressverzeichnis Nachwachsende Rohstoffe 2001

Themen: Archiv,NaWaRos — info @ 09:08

FNR veröffentlicht neuen Branchenführer

Gülzow (agrar.de) – Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gibt jetzt die zweite, vollständig aktualisierte Auflage des Adressverzeichnisses Nachwachsende Rohstoffe heraus.

Mit mehr als 1.000 Produkten und umfangreichen Querverweisen führt das Adressverzeichnis den Verbraucher durch die Welt der nachwachsenden Rohstoffe. Es benennt Anbieter umweltfreundlicher Produkte, Produzenten von Rohstoffen und Hersteller von Verarbeitungsmaschinen und Anlagen. Außerdem listet es Organisationen und Einrichtungen mit besonderem Bezug zu nachwachsenden Rohstoffen auf.

Das Adressverzeichnis kann kostenlos per E-Mail oder Fax: (03843-6930-102) über die Fachagentur angefordert werden. Das Adressverzeichnis wird auch im Internet präsentiert und dort kontinuierlich aktualisiert.

Information: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Hofplatz 1, 18276 Gülzow, Tel.: 03843-6930-0, Fax: 03843-6930-102, %url2%E-Mail%/%.

Links zum Thema %url3%Nachwachsende Rohstoffe%/%.

Niedersachsen: Ökolandbau legt zu

Themen: Archiv — info @ 09:08

Rehburg (agrar.de) – Der Ökolandbau boomt, auch in Niedersachsen. Niemals zuvor habe es derart lebhafte Öko-Nachfragen von Verbraucherseiten sowie von Seiten umstellungswilliger Landwirte gegeben. Für 17.000 Hektar lägen Umstellungsförderungsanträge vor, damit habe das Jahr 2001 geradezu rekordverdächtig das bislang ‚führende‘ Jahr 1999 (8.000 Hektar) übertroffen, sagte heute Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels.

Trends und Erwartungen, die ihn auch in politischer Hinsicht zuversichtlich stimmen, so Bartels weiter. 10 Prozent Ökoerzeugnisse beim Lebensmittelumsatz in Niedersachsen zu erreichen laute sein Ziel.

Dazu sei es erforderlich, die derzeitige Umstellungsfreudigkeit der Landwirte zu pflegen, was das Land z.B. mit 10 Millionen DM zur Schaffung eines Öko-Kompetenzzentrums sowie verschiedenen Förderprogrammen bewerkstellige. Genau so wichtig aber sei es, die Verbraucher immer wieder aufs neue davon zu überzeugen, dass es sich lohnt niedersächsische Bioprodukte zu kaufen. Zum Beispiel, weil qualitativ hochwertige Lebensmittel in vorbildlicher Weise umweltverträglich produziert und obendrein Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden, besonders im ländlichen Raum. Sein Fazit laute darum, fügte Bartels hinzu: ‚Von Biobauern kann das Land gar nicht genug haben‘.

Links zum Thema Bio-Landbau, Links zum Bundesland Niedersachsen.

29. August 2001

Mecklenburg-Vorpommern: Gute bis sehr gute Ernte 2001

Themen: Archiv — info @ 14:08

Prognose liegt bei 4,6 Millionen Tonnen Getreide

Schwerin (agrar.de) – Die ersten Ergebnisse und Einschätzungen der Ernte 2001 liegen vor. Gute bis sehr gute Erträge werden bei Getreide und Winterraps erwartet.

Im Ergebnis der Beratung des Sachverständigenausschusses des Landwirtschaftsministeriums ‚Besondere Ernte Ermittlung‘ wurden bei Getreide im Durchschnitt 75,1 dt/ha und bei Raps 42 dt/ha ausgewiesen. Insgesamt wird eine Erntemenge von 4,6 Mio. t Getreide vorausgesagt.

Wie Landwirtschaftsminister Till Backhaus informierte, haben die Landwirte in den letzten Tagen das Wetter optimal für die Mähdruschernte genutzt. Etwa 3/4 der Mähdruschfläche wurde abgeerntet.

Nach den Ermittlungen wurde das bisher höchste Ertragsniveau in Mecklenburg-Vorpommern erzielt (1999 wurde als bisheriger Spitzenwert bei Getreide 72,2 und bei Raps 40,5 dt/ha erreicht). Besonders positiv sind die Erträge bei der Wintergerste: Mit 79,8 dt/ha im Landesdurchschnitt, wurde ein bisher noch nie eingebrachtes Ergebnis erreicht. Vom Winterweizen wird ein Ertrag von durchschnittlich 79 dt/ha erwartet. Auf Grund der Niederschläge gibt es aber Qualitätsabstriche, besonders bei Winterweizen.

Auch die Erträge bei Hackfrüchten und bei den gärtnerischen Produkten lassen eine durchschnittliche Erntehöhe erwarten.

Links zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Schleswig-Holstein: Rekorderträge bei Wintergetreide und Raps

Themen: Archiv — info @ 14:08

Kiel (agrar.de) – ‚Die schleswig-holsteinischen Landwirte haben sich 2001 erneut als Meister ihres Fachs erwiesen. Die Kombination von zumeist guten Bodenqualitäten, günstigen klimatischen Bedingungen und optimierter Produktionstechnik hat bei den Flächenerträgen der wichtigen Getreidearten und bei Winterraps für neue Rekorde gesorgt und das bisherige Spitzenergebnis 2000 übertroffen‘. Das sagte der Staatssekretär im Ministerium für ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Tourismus, Rüdiger von Plüskow in Kiel als Reaktion auf die Veröffentlichung der vorläufigen Ernteergebnisse durch das Statistische Landesamt.

Die Ernte der letzten Getreideflächen wird in diesen Tagen abgeschlossen sein. Seit Jahren erzielen die Landwirtinnen und Landwirte in Schleswig-Holstein deutlich höhere Erträge als in anderen Bundesländern. Bei Getreide und Raps bleibe Schleswig-Holstein mit einem Abstand von mehr als 25 Prozent gegenüber dem Bundesdurchschnitt Spitzenreiter unter den Ländern. Dies sei ein Beweis für das hohe Ni-veau des Wissenstandes in der Landwirtschaft. Der Staatssekretär: ‚Unsere Landwirtinnen und Landwirte setzen die neuesten Erkenntnisse aus Versuchswesen und Beratung schnell in praktisches Handeln um. Das ist neben den guten natürlichen Voraussetzungen ein wesentlicher Grund für die hervorragenden Ergebnisse.‘

Günstiger Witterungsverlauf – bis der Regen kam.

Im Herbst 2000 waren für die Winterfeldfrüchte gute Aussaatbedingungen gegeben. Der milde Winter ist von den Kulturen schadlos überstanden worden. Eine gute Niederschlagsverteilung während der gesamten Vegetationszeit ließ die Bestände sehr gut entwickeln. Kühle und feuchte Witterung im Juni und ansteigende Temperaturen im Juli förderten die Kornfüllung aller Getreidearten. Erst Ende Juli setzte bei zu-nächst überwiegend sonniger Witterung die Ernte der Wintergerste ein. Häufige Regenfälle Anfang August verzögerten und erschwerten die Ernte und verursachten hohe Kornfeuchten im Erntegut. In dieser Zeit mussten viele Erntepartien nachgetrocknet werden, was zusätzliche Kosten verursachte. Die Ernte des Weizens wurde durch eine Hochdruckwetterlage in der letzten August-Dekade begünstigt.

Die wichtigsten Kulturarten im Einzelnen

Die diesjährige Fläche mit Getreide wurde gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent auf über 328.000 Hektar ausgeweitet. Abgesehen von einer erheblichen Ausweitung des Triticaleanbaus (Kreuzung aus Roggen und Weizen, ein reines Futtergetreide) auf 16.000 Hektar traten nur geringe Anbauverschiebungen unter den Getreidearten auf. Der Winterweizen, die ertragsstärkste Getreideart, erhöhte seine dominante Stellung unter den Getreidearten mit einer weiteren Anbauausweitung auf gut 191.000 Hektar – das entspricht knapp 60 Prozent. Die Fläche mit Winterraps vergrößerte sich geringfügig auf knapp 90.000 Hektar.

Staatssekretär Rüdiger von Plüskow: ‚Bei Winterweizen ist mit knapp 96 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) im Landesdurchschnitt zum vierten Mal die 90 Dezitonnen-Marke überschnitten und der Rekordertrag des Vorjahres ganz knapp verfehlt worden. Zudem zeichnen sich höhere Proteinwerte als in den Vorjahren ab. Dies eröffnet Chancen in der Vermarktung, die es zu nutzen gilt, um Marktanteile zurückzuerobern‘.

Ein ähnlich positives gutes Ergebnis hat auch die Wintergerste zu vermelden, die mit einem Landesdurchschnitt von über 87 Dezitonnen und damit einem neuen Höchstwert abgeschlossen habe. Winterroggen und Treticale erzielten mit fast 69 Dezitonnen pro Hektar, bzw. 76 Dezitonnen pro Hektar ebenfalls neue Rekorde. Witterungs-bedingt sind beim Roggen Qualitätsverluste aufgetreten. Auch der Winterraps hat 2001 mit fast 91 Dezitonnen pro Hektar ein neues Rekordniveau erreicht. Diese Erträge beweisen nachhaltig die Spitzenstellung Schleswig-Holsteins innerhalb Euro-pas als leistungsfähige Ackerbauregion.

Sowohl für den Erzeuger als auch für den Handel und die Mühlen seien verlässliche Zahlen über das Ernteergebnis zu einem frühen Zeitpunkt wichtig, weil sie Transpa-renz in das Marktgeschehen bringen und die Preisfindung erleichtern, sagte der Staatssekretär. ‚Ein Dank gilt daher all denen, die zur zügigen Ermittlung des Ernteergebnisses beitragen, insbesondere auch den Landwirten, die auf ihren ausge-wählten Flächen Ertragsfeststellungen ermöglicht haben.‘

Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

Bullenprämie nach Umwelt- und Beschäftigungsaspekten?

Themen: Archiv — info @ 11:08

Verbände machen Vorschlag zur Umsetzung der 90-Tier-Grenze

Hamm (agrar.de) – Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bioland Bundesverband, der Deutsche Bauernbund und der Bundesverband der Landwirte im Nebenberuf (VLN) fordern die Umsetzung der EU-weiten 90-Tier-Obergrenze bei der Bullenprämie. Prämien für mehr Rinder sollen nur unter Berücksichtung von Umwelt- und Beschäftigungsaspekten gewährt werden. Hier das Dokument im Orginaltext:

Der Agrarrat der Europäischen Union hat im Juni 2001 beschlossen, die 90-Tiergrenze bei der Sonderprämie für männliche Rinder wieder obligatorisch in allen EU-Ländern einzuführen. Der Beschluss ermöglicht es den Mitgliedstaaten, Ausnahmeregelungen für Betriebe zu treffen, die die Höchstgrenze von 90 Tieren überschreiten, sofern vom jeweiligen Mitgliedstaat zu bestimmende objektive Beschäftigungs- und Umweltkriterien eingehalten werden.

Die unterzeichnenden Verbände begrüßen diesen Beschluss und legen zu seiner Umsetzung in Deutschland folgenden Vorschlag vor:

Die Sonderprämie für männliche Rinder (‚Bullenprämie‘) wird pro Betrieb für maximal 90 männliche Rinder pro Jahr gezahlt. Darüber hinaus können die Betriebe für weitere männliche Rinder Sonderprämien beantragen. Voraussetzung für den Erhalt weiterer Prämie ist dabei die Einhaltung folgender Umweltkriterien:

– Flächenbindung der Rinderhaltung (2 Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar – nicht, wie bisher, als Bemessungsgrundlage der prämienberechtigten Tiere, sondern als Ausschlusskriterium für die Rinderprämie bei mehr als 90 Tieren),

– Aufstallung nicht ausschließlich auf Vollspaltenböden. Im Sinne einer artgerechteren Tierhaltung muss z.B. eine eingestreute Liegefläche oder ein eingestreuter Auslauf oder Weidegang nachgewiesen werden. Und

– Mindestens 25 Prozent der Nutzfläche wird als Grünland genutzt, wobei auch Kleegras bzw. Futterleguminosen als Gesundungsfrucht angerechnet werden. Alternativ sind mindestens 0,5 ha Grünland (bzw. Kleegras, Futterleguminosen) je GVE in der Rinderhaltung nachzuweisen.

Mit diesen Voraussetzungen soll eine art- und umweltgerechtere Tierhaltung gefördert werden.

Die Höhe der über die 90 Tiere hinausgehenden Prämien soll sich zukünftig an der Höhe kalkulatorischer Arbeits- (Lohn-)Kosten für die Bullenhaltung (AKh/Tier) bemessen. Die kalkulatorischen Arbeitskosten werden anhand des kalkulatorischen Arbeitszeitbedarfes in Abhängigkeit des Haltungsverfahrens und der Bestandsgröße berechnet. Die erzielte Begrenzung der Sonderprämie soll die Überkompensation durch die Prämienzahlung in Abhängigkeit der zunehmenden Arbeitsproduktivität mit wachsender Bestandsgröße vermeiden.

Betriebe, die höhere tatsächliche Lohnkosten als die kalkulatorischen (geschätzten) nachweisen, können diese tatsächlichen, der Rinderhaltung zurechenbaren Lohnkosten beantragen.

Immer wird pro Tier maximal Prämie bis zur Höhe der Sonderprämie gezahlt.

Ein Beispiel: Ein Betrieb mit 1.000 Bullenplätzen vermarktet pro Jahr ca. 500 Bullen und hat damit bisher (ohne 90-Tiergrenze bei der Bullenprämie) einen Prämienanspruch von 215.000 DM. Seine tatsächlichen bzw. kalkulatorischen Arbeitskosten liegen aber nur bei 150.000 DM. Es besteht damit eine Überkompensation in Höhe von 65.000 DM, die auf dem Markt zu Wettbewerbsverzerrungen und schließlich zu Preisdruck führt.

Mit zunehmender Bestandsgröße nimmt der Arbeitsbedarf pro Tier ab. Bisher hat die Prämie, die schlicht pro Tier gezahlt wurde, diese Kostendegression nicht berücksichtigt und damit zur Überkompensation geführt. Dies gilt es endlich zu vermeiden.

Information/Kontakt: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bahnhofstr. 31, 59065 Hamm, Tel.: 02381-9053171; Bioland Verband, Bundesgeschäftsstelle, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz, Tel.: 06131-23979-0; Deutscher Bauernbund, Dorfstr. 5, 39356 Belsdorf, Tel.: 039055-413; Deutscher Bundes­verband der Landwirte im Nebenberuf, Dorfstr. 27, 39606 Sanne-Kerkuhn, Tel.: 039034-9640.

Links zum Thema %url3%Verbände%/% und %url5%Förderung%/%.

Kartoffelanbau bundesweit auf historischem Tiefstand

Themen: Archiv — info @ 09:08

Anbau zur Ernte 2001 in Westfalen-Lippe konstant

Münster (agrar.de) – Der Kartoffelanbau in Deutschland zur Ernte 2001 wurde deutlich eingeschränkt und erreicht nach Mitteilung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) einen historischen Tiefstand. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes beläuft sich die Fläche bundesweit auf nur rund 279.800 Hektar, acht Prozent weniger als im Jahr 2000 (ca. 304.400 Hektar).

In Nordrhein-Westfalen ging die Anbaufläche zur Ernte 2001 um 6,6 Prozent von 32.870 auf 30.690 Hektar zurück. Demgegenüber blieb die Anbaufläche in Westfalen-Lippe mit knapp 8.300 Hektar (+ 0,1 Prozent) nahezu konstant.

Bundesweit gab es 2001 Einschränkungen bei allen Bereichen des Kartoffelanbaus – von den Frühkartoffeln bis zur Pflanzware: Das im Gesamtanbau enthaltene Areal der Frühkartoffeln belief sich diesmal auf 16.250 Hektar, das entsprach einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 8,5 Prozent. Betrachtet man die einzelnen Anbaugebiete, so entwickelten sich die Flächen sehr uneinheitlich: Die in Niedersachsen, der bedeutendsten deutschen Anbauregion, mit Frühkartoffeln bestellte Fläche ist nach der Ausdehnung im vorigen Jahr wieder zurückgegangen, und zwar um 9,6 Prozent auf 4.900 Hektar. Im zweitwichtigsten Anbauland NRW blieb die Fläche mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 3.243 Hektar nahezu konstant.

Für Spätkartoffeln nutzen die Anbauer in dieser Saison bundesweit knapp 263.600 Hektar, acht Prozent weniger als im vorigen Jahr. Dabei geht das Minus in erster Linie zu Lasten des Speisekartoffelanbaus, der um 10,5 Prozent auf 100.300 Hektar eingeschränkt ist. Bei den Speisesorten schlägt vor allem die um 13 Prozent auf gut 30.700 Hektar verringerte Fläche in Niedersachsen zu Buche. In NRW gab es Einschränkungen um 0,4 Prozent auf 14.820 Hektar.

Trotz der teilweise sehr kräftigen Flächeneinschränkungen könnte die diesjährige Kartoffelernte für den Bedarf dennoch ausreichen, so der WLV, denn über die Menge entscheidet neben der Anbaufläche auch der Ertrag. Für die Marktversorgung hierzulande reicht seit einigen Jahren eine Kartoffelernte von etwa zehn Millionen Tonnen aus. Überrascht hat die verkleinerte Kartoffelfläche zur Ernte 2001 nicht, denn im vergangenen Jahr hatte es eine Rekord-Ernte von 13,2 Millionen Tonnen gegeben; daraus resultierten niedrige Erzeugerpreise, die zum Teil unter den Produktionskosten lagen. In Folge dieser Entwicklung ist laut WLV zu erwarten, dass die Kartoffelpreise im Vergleich zur letztjährigen Ernte ansteigen werden.

Links zum Thema Kartoffeln.

28. August 2001

Neuer Preis für Agrar-Seiten im Internet

Themen: Archiv — info @ 14:08

Hannover (agrar.de) – Das landwirtschaftliche Wirtschaftsmagazin AGRARMARKT und das dlz agrarmagazin suchen die nutzerfreundlichsten, informativsten und kreativsten Homepages im Bereich Landwirtschaft. Mit dem neuen Award sollen WWW-Seiten prämiert werden, die durch ihre Gestaltung auffallen und sich durch gute Inhalte sowie einen hohen Nutzwert auszeichnen.

Der ‚AGRARMARKT dlz agrarmagazin Web-Award‚ wird für drei Rubriken vergeben:

– Agrarpraxis (Landwirte und Direktvermarkter) – Agribusiness (Landhandel, Genossenschaften, online-Plattformen, Agrarindustrie) sowie – Bildung und Beratung (Landwirtschaftsschulen, Universitäten, Behörden und Organisationen).

Bewerben kann sich jeder, der eine eigene oder fremde Homepage vorschlagen möchte. Bewerbungsschluß ist der 10. Oktober 2001. Die erstmalige Preisverleihung soll auf der %url2%Agritechnica 2001%/% in Hannover stattfinden.

Landwirte im Netz

Nach einer Untersuchung der Universität Göttingen haben bereits rund 56 Prozent der deutschen Landwirte mit Betrieben über 20 Hektar das Internet im ersten Quartal 2001 genutzt. Das Marktforschungsinsituts %url5%Produkt und Markt%/% schätzt, dass über 100.000 Landwirte regelmäßig online sind. Nach der Studie des Instituts planen 60 Prozent der Landwirte ohne PC die Anschaffung eines internetfähigen Rechners. Von Landwirten wird das Netz vor allem zum Einholen vom Marktinformationen, zum Gebrauchtmaschinenhandel und für die Suche von Produktinformationen genutzt. E-Mail-Kommunikation und Homebanking spielt ebenfalls eine große Rolle.

Das Marktforschungsunternehmen %url6%Jupiter MMXI%/% in Nürnberg ermittelte allerdings, dass viele Bundesbürger mit Zugang zum Internet das Medium eher selten oder kaum nutzen. Im April, Mai und Juni dieses Jahres waren 5000 Menschen befragt worden. 28 Prozent derer, die über einen internetfähigen PC verfügen, hätten ihren Zugang in den vorhergegangenen 30 Tagen nicht benutzt.

DBV: Erzeuger- und Verbraucherpreise klaffen immer weiter auseinander

Themen: Archiv — info @ 12:08

Bonn (agrar.de) – Der Anteil der landwirtschaftlichen Erlöse an den Verbraucherausgaben beträgt über alle Produkte nur noch rund 25 Prozent. Vor zwanzig Jahren waren es noch über 40 Prozent, 1950 sogar über 60 Prozent. Darauf machte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, aufmerksam. Bei einzelnen Produkten ist dieser Anteil sehr unterschiedlich. Bei Getreide sind es nur 4 Prozent, das heißt, von den 50 Pfennigen, die der Verbraucher für ein Brötchen an der Ladentheke bezahlen muss, erhält der Landwirt heute gerade einmal zwei Pfennige. Von einer D-Mark Verbraucherausgaben für Zucker erhält der Rübenanbauer ca. 38 Pfennige, für Milch und Milcherzeugnisse erhält der Landwirt ca. 44 Pfennige, für Fleisch allgemein ca. 24 Pfennige. Die Veränderung auf dem Getreidemarkt habe deshalb kaum noch Einfluss auf die Preisgestaltung an der Ladentheke, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

Im Zuge der BSE-Krise und der Diskussion über die Agrarwende stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr erheblich, während die Erzeugerpreise mit Ausnahme von Kartoffeln und den Schlachtschweinen sich nur leicht verbesserten oder gar sanken.

Preisänderungen bei den Erzeugerpreisen könnten gegenwärtig aber nicht als Grund für teilweise zweistellige Preisaufschläge bei Lebensmitteln an der Ladentheke dienen, so der Verband. Besonders krass werde dies bei den Rindfleischpreisen deutlich, wo die Erzeugerpreise 20 bis 30 Prozent unter und die Verbraucherpreise bis zu 10 Prozent über denen des Vorjahres liegen.

Das Auseinanderklaffen der Schere zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen werde generell ausgelöst durch immer weitergehende Verarbeitung und längere Distributionswege. Speziell bei den Rindfleischpreisen liege der Hauptgrund in den gestiegenen Kosten für Verbraucherschutzmaßnahmen wie BSE-Tests, Entsorgung des Tiermehls usw. Damit liessen sich aber allenfalls zwei Drittel der gesunkenen Erzeugerpreise erklären. Der Rest gehe auf das Konto der Marktmacht.

Auch EU-Kommissar Franz Fischler hat sich jüngst dieses Problems angenommen und auf die marktbeherrschende Stellung von fünf bis sechs großen Einzelhandelsketten hingewiesen. (unsere Meldung) Born forderte die Bundesregierung auf, sich kritisch mit den Handelsspannen bei Lebensmitteln und vor allem mit der Entwicklung an den Vieh- und Fleischmärkten auseinander zu setzen.

Information: Deutscher Bauernverband (DBV), Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228-81980, Fax: 0228-8198205, E-Mail%/%.

Thüringen: Botschafterinnen für Agrarprodukte – neue Arbeitsplätze und Zukunftssicherung

Themen: Archiv — info @ 11:08

Erfurt (agrar.de) – Der ‚Thüringer Landfrauenverband‘, das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) und die Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) bilden ab September 2001 Thüringer Landfrauen als ‚Botschafterinnen für Agrarprodukte‘ aus.

Die Initiatoren des Modells, das in anderen Bundesländern bereits erfolgreich ist, werden mit der Umsetzung eines zweijährigen Projektes neue Wege der Absatzförderung regionaler Produkte gehen.

Die Regional- und Ortsverbände der Thüringer Landfrauen suchen derzeit engagierte Landfrauen jeden Alters, die eine intensive und praxisorientierte Ausbildung an der Fachschule für Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft in Stadtroda erhalten, um anschließend als ‚Botschafterin für Agrarprodukte‘ in und außerhalb Thüringens eingesetzt werden zu können.

Kontaktmöglichkeiten: Thüringer Landfrauenverband e.V., Dammstr. 26, 98617 Meiningen, Tel./Fax: 03693–470562, Thälmannstraße 58, 99085 Erfurt, Tel./Fax: 0361–6027901, Preilipper Straße 1, 07407 Rudolstadt/Schwarza, Tel./Fax: 03672–355851

Links zum Thema Landfrauen und %url3%Landfrauenservice%/%.

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Themen: Archiv — info @ 10:08

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