27. Juli 2001

Umweltforschung im Agrarbereich gestärkt

Themen: Archiv — info @ 15:07

Bonn (agrar.de) – ‚In dem Programm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben im Agrarbereich für Umweltschutz haben wir die Förderkonditionen deutlich verbessert,‘ erklärte der Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium Dr. Martin Wille heute in Bonn. Der Regelfördersatz wurde von bisher 25 Prozent auf nunmehr 50 Prozent erhöht. Mit dem Programm sollen Ergebnisse der Forschung und Entwicklung in der Praxis erprobt werden.

‚Es werden insbesondere Vorhaben gefördert, die zu einem Abbau von Umweltbelastungen beitragen, die bei der Erzeugung sowie bei der Be- und Verarbeitung von Agrarprodukten auftreten‘, erklärte Wille. Vorhaben, die im Rahmen des Programms bezuschusst würden, sollten vor allem zur Erhaltung und Entwicklung natürlicher Ressourcen, zur Verringerung von Schadstoffbelastungen in Nahrungsmitteln, zum Tierschutz, zum Gewässerschutz im ländlichen Raum sowie zur Energieeinsparung in der Landwirtschaft beitragen, so der Staatssekretär.

Insgesamt stellt das Bundesverbraucherministerium jährlich rund 3 Millionen Mark an Fördermitteln für derartige Demonstrationsvorhaben zur Verfügung. Zuwendungen können unter anderem landwirtschaftliche Betriebe und gewerbliche Unternehmen erhalten. Zu jedem Vorhaben finanziert das Ministerium eine wissenschaftliche Betreuung.

Nähere Informationen sind zu erhalten bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 514 – Projektträger Agrarforschung und -entwicklung, 60631 Frankfurt am Main, Tel.: 069-1564-930, Fax: 069-1564-787 E-Mail.

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