17. Mai 2001

Schweiz unterstützt Aktionsplan für Bio-Landbau in Europa

Themen: Archiv,Schweiz — info @ 15:05

Bern (agrar.de) – Die Schweiz unterstützt einen Aktionsplan für die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft in Europa. Sie hat an der Konferenz ‚Biologische Lebensmittel und Landwirtschaft – Für Partnerschaft und Aktion in Europa‘ vom 10. und 11. Mai in Kopenhagen eine entsprechende Schlusserklärung unterzeichnet, wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag mitteilte. Auf Ministerebene waren neben Dänemark auch Deutschland, Norwegen, Schweden, Österreich und Griechenland präsent.

Gemäss dem Aktionsplan sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre Hindernisse und Potentiale für das weitere Wachstum von Produktion, Verarbeitung, Handel und Konsum von Bio-Produkten in Europa analysiert werden. Auch solle eine konsens- und marktorientierte Strategie zur Weiterentwicklung der Bio- Landwirtschaft vorgelegt werden.

In der Schlusserklärung hielten die Teilnehmerländer fest, dass die biologische Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zur Lösung verschiedener Probleme im Zusammenhang mit Nahrungsmittelproduktion, Umwelt, Wohlergehen der Nutztiere und ländlicher Entwicklung leiste. Die Marktchancen für biologische Lebensmittel und Bio-Landwirtschaft würden als sehr gut beurteilt. Vor allem die nordischen Länder hielten eine Erhöhung des Anteils biologischer Betriebe auf 20 Prozent für durchaus realistisch.

Links zum Thema %/Bio-Landbau.

Rheinland-Pfalz Förderung für Direktvermarktung und Urlaub auf Winzer- und Bauernhöfen

Themen: Archiv — info @ 13:05

Mainz (agrar.de) – Das Antragsverfahren für das neue Programm ‚Förderung von Erwerbs- und Beschäftigungsmöglichkeiten im landwirtschaftlichen und landwirtschaftsnahen Dienstleistungsbereich (Kooperationsförderung)‘ ist eröffnet. Das hat Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage mitgeteilt. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift wird in der nächsten Ausgabe des Ministerialblattes des Landes Rheinland-Pfalz erscheinen.

Ab sofort können damit landwirtschaftliche Unternehmen mit dem Betriebszweig ‚Urlaub auf Winzer- und Bauernhöfen‘ oder ‚Direktvermarktung‘ bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier Anträge für die entsprechenden Programmteile stellen. Der Betrieb muss Mitglied einer Kooperation sein oder werden, auch eine Kooperation selbst ist antragsberechtigt.

‚Wir wollen Einzelangebote zu marktfähigen, regionalen und überregionalen Gesamtangeboten vernetzen. Kooperationen, die neue Projekte im Dienstleistungsbereich Tourismus und Direktvermarktung erschließen, sollen hier besonders unterstützt werden‘, erläuterte Minister Bauckhage.

Land und EU unterstützen entsprechende Initiativen mit Zuschüssen in Höhe von 20 bis zu 50 Prozent des förderfähigen Investitionsvolumens, insgesamt stehen bis 2006 bis zu 600.000 Mark pro Jahr zur Verfügung.

Voraussetzung für eine Kooperation ist eine Mindestmitgliederzahl von sieben Personen und das gemeinsame Ziel der Förderung des Urlaubssegments ‚Urlaub auf Winzer- und Bauernhöfen‘ oder der ‚Direktvermarktung‘. Die Projektentwicklung soll gemeinsam mit weiteren Partnern aus der regionalen Wirtschaft erfolgen. Förderfähig sind die Entwicklung differenzierter, branchenübergreifender und marktfähiger Produkte und Dienstleistungen, Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen, projektbezogene Qualifizierungsmaßnahmen und die Entwicklung und Realisierung von Marketingstrategien.

Mit dieser Förderung könnten jetzt wertvolle Erfahrungen aus dem Modellprojekt ‚Urlaub auf Bauern- und Winzerhöfen‘, das im Zeitraum von 1992 bis 1999 in den strukturschwachen Gebieten des Landes Rheinland-Pfalz (ehemalige Ziel-5b-Gebiete) durchgeführt wurde, flächendeckend auf Rheinland-Pfalz ausgedehnt werden, erläuterte der Minister. Gleichzeitig könnten die im Rahmen des Modellprojektes bereits erstellten Konzepte auch in anderen Regionen des Landes fortgeführt werden. Dazu zählen beispielsweise Kooperationen im Reit- und Radtourismus, kulinarische Angebote sowie grenzüberschreitende Projekte.

Weitere Informationen und Beratung erhalten Interessierte bei den Spezialberaterinnen ‚Urlaub auf Winzer- und Bauernhöfen‘ und ‚Direktvermarktung‘ der Staatlichen Lehr- und Versuchs(Forschungs-)anstalten für Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau in Rheinland-Pfalz und bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier.

Links zum Thema Förderung, Vermarktung und Landurlaub.

Qualitätssiegel – die neue Welle?

Themen: Archiv — info @ 12:05

Bonn (agrar.de) – In einem Presse-Statement kritisiert Eberhard Hetzner, Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbands e.V., die von Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast geplanten Einführung von Qualitätssiegeln:

‚Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast strebt die Einführung von zusätzlichen Qualitätssiegeln an, zum einen für Lebensmittel, die mehr als die gesetzliche Norm garantieren, und zum anderen für solche, die im Rahmen des ökologischen Landbaus erzeugt wurden. Vorrangig bemüht sie sich derzeit um die Ökoprodukte. Gleichwohl führt der Eifer einzelner Regionen und Institutionen – wie z.B. der TÜV – inzwischen zu weiteren Angeboten an Qualitätssiegeln.

Was ist das Ziel eines wie auch immer gearteten Güte- bzw. Qualitätssiegels? Der Verbraucher soll auf einen Blick erkennen, dass es sich bei dem besiegelten Produkt um ein Lebensmittel handelt, das einen vorgeschriebenen Erzeugungsprozess durchlaufen hat, der überprüft und zertifiziert ist. Dann muss dem Verbraucher aber auch erläutert werden, worin sich dieses Erzeugnis von einem anderen ohne Gütesiegel unterscheidet. Offen bleibt außerdem die Frage, handelt es sich bei dem Siegel um ein Qualitätsmerkmal oder um eine Garantie für Produktsicherheit? Die Anhänger von Gütesiegeln bewegen sich auf einem schmalen Pfad. Denn es darf nicht der Eindruck erweckt werden, ein Erzeugnis ohne Gütesiegel sei von geringerem Wert oder gar gesundheitsgefährdend. Ein auf Basis bestehender Verordnungen hergestelltes und kontrolliertes Lebensmittel darf nicht diskreditiert werden.

Grundsätzlich positiv zu beurteilen ist es, wenn Politik und Lebensmittelwirtschaft ein gemeinsames Signal an den Verbraucher geben, um der eingetretenen Verunsicherung insbesondere im Fleischbereich entgegen zu wirken. Wenn der Begriff Ökolebensmittel das Vehikel der Wahl für die Botschaft von mehr Verbrauchersicherheit sein soll, mag dies aus Sicht der Milchindustrie ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber: Das Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel allgemein lässt sich nur zurückgewinnen, wenn in Zukunft weitere Produktskandale konsequent vermieden werden. Die Milchindustrie hat hier in der Vergangenheit stets ihre Hausaufgaben gemacht und wird dies – mit oder ohne ‚Öko‘ – auch in Zukunft tun. Ob zertifiziertes Gütesiegel, gesetzliche Grundlage oder Garantie eines Markenartiklers, der mit seinem guten Namen bürgt – für alle gilt: Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn sich die gesamte Lebensmittelwirtschaft verantwortlich fühlt und verantwortlich handelt.

Information: Milchindustrie-Verband e.V. (MIV), Adenauerallee 148, 53113 Bonn, Tel.: 0228-959690, Fax: 0228-371535, E-Mail

Links zuim Thema Milchwirtschaft.

16. Mai 2001

VDLUFA fordert differenzierende „Strategie derzwei Wege“

Themen: Archiv — info @ 15:05

Mannheim (agrar.de) – Aus dem Beschlussprotokoll der Agrarministerkonferenz am 23.03.2001 geht hervor, dass die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm und Bioabfällen aus Gründen des Verbraucherschutzes künftig vollständig untersagt werden soll.

Der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) e.V., Darmstadt, und die Gütegemeinschaft Bodenverbesserung e.V., Mannheim, halten diese Initiative für nicht zielführend. Die Ergebnisse zahlreicher Forschungsprojekte und langjährige praktische Erfahrungen bieten nach Ansicht der Verbände keine sachlogischen Grundlagen, die ein generelles Verbot rechtfertigen. Die Verwertung geeigneter Bioabfälle und Klärschlämme könne in der Landwirtschaft bei Einhaltung von aktuellen ‚Regeln guter fachlicher Praxis‘ nachweisliche Nutzwirkungen und Einsparpotenziale erbringen. Die Risiken seien unter diesen Bedingungen nachhaltiger Anwendung gering und kalkulierbar und ermöglichten nach Stand des Wissens auch einen optimalen Verbraucherschutz.

Die Verbände meinen, ein Verwertungsverbot würde sinnvolle und funktionierende Kreisläufe ohne fachliche Notwendigkeit unterbrechen und die gebotene Ressourcenschonung von Wertstoffen unterbinden. Eine solche Entwicklung wäre ein deutlicher Rückschritt für die geordnete und ökologisch sinnvolle Kreislaufwirtschaft in der Bundesrepublik. Zudem sei nicht gesichert, dass die generelle Verbrennung von Bioabfällen in der energetischen und ökologischen Gesamtbilanz durchweg Vorteile gegenüber der stofflichen Verwertung erbringe. Auch die wirtschaftlichen Nachteile für die betroffenen Betriebe und Landwirte würden erheblich sein.

Die VDLUFA und die Gütegemeinschaft Bodenverbesserung plädieren deshalb für eine differenzierende ‚Strategie der zwei Wege‘, d.h. landwirtschaftliche Verwertung und/oder Verbrennung in Abhängigkeit von der Qualität der Bioabfälle und den regionalen Bedingungen. Sie entspreche den praktischen Erfordernissen nach ihrer Kenntnis besser als eine alleinige Festlegung auf die Verbrennung.

Information: LUFA Augustenberg, Dr. Rainer Kluge, Tel. 0721-9468170. Gütegemeinschaft Bodenverbesserung, Mannheim, Dr. H.Th.Propfe, Tel. 0621-895061

MKS: durch „Öko-Terroristen“ ausgelöst?

Themen: Archiv,MKS — info @ 13:05

Canberra (agrar.de) – Öko-Terroristen könnten nach den Worten von Vertretern britischer und amerikanischer Bauernverbände hinter dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Großbritannien stecken. ‚Ich habe Öko- Terrorismus nie ausgeschlossen‘, sagte der Präsident des britischen Bauernverbandes NFU, Ben Gill, am Dienstag auf einer Agrarkonferenz in Australien. ‚Man müsse dies in Betracht ziehen.‘ Gill räumte ein, dass eine unabsichtliche Verbreitung der Tierseuche wahrscheinlicher sei.

Die intensive Landwirtschaft sehe sich extremen Bedrohungen ausgesetzt, sagte Gill der Nachrichtenagentur Reuters. Die Polizei habe ihn mehrfach vor Morddrohungen militanter Tierschützer gewarnt. Es gebe viele Gruppen wahnsinniger Radikaler in Großbritannien. Es würde in deren Logik liegen, Wege zur Diskreditierung und Zerstörung der Fleischproduktion zu suchen.

Die Mehrheit der Experten auf der Tagung des Internationalen Verbandes der Agrarproduzenten (IFAP) in der australischen Hauptstadt Canberra ist indes der Ansicht, dass die Krankheit durch Reisende nach Großbritannien eingeschleppt und über Tierfutter verbreitet wurde.

15. Mai 2001

Boden-Reiseführer erschienen

Themen: Archiv — info @ 14:05

Berlin (agrar.de) – Ein neuer Reiseführer mit dem Titel ‚Zu den Böden Deutschlands‘, herausgegeben vom Umweltbundesamt, erlaubt sozusagen einen Blick unter die Füße. Er lädt zum Besuch von 49 Objekten in 12 Bundesländern ein. Detailliert werden Bodenlehrpfade, Bodendenkmäler sowie bodenkundliche Museen vorgestellt. Und der reich bebilderte Reiseführer, der kostenlos an Interessenten versandt wird, macht auch deutlich, dass Böden die Lebensgrundlage für uns Menschen, die Fauna und Flora sind. Er erlaubt einen Blick auf die schönen Seiten unserer Bodenkultur, regt zum Nachdenken über Bodenbewusstsein und nachhaltigen Bodenschutz an.

Wussten Sie schon dass,..

… es 100 bis 300 Jahre dauert, bis in unserer Klimazone eine Humusschicht von 1 Zentimeter Dicke entsteht? Für eine hohe Fruchtbarkeit unserer Ackerböden benötigen wir eine Humusschicht von immerhin 30 bis 40 Zentimeter Dicke!

… der Boden bundesweit pro Jahr und Hektar rund 1000 Kubikmeter Grundwasser neu bildet und dabei überwiegend Trinkwasserqualität erreicht wird?

… für 95 Prozent aller Insekten in ihrer Entwicklung ein bodenbewohnendes Stadium lebensnotwendig ist?

… in der oberen Bodenschicht (30 cm) eines fruchtbaren Bodens pro Quadratmeter eine Billiarde Bakterien leben? Würde man diese ‚Zwerge‘ zu einer langen Kette aneinander reihen, so könnte man sie 25 mal um den Erdball legen.

… auf einem Hektar einer Allgäuer Wiese so viele Regenwürmer und andere kleine Bodentierchen leben, dass ihr Gewicht adiert, dem zweier Kühe entsprechen würde?

… ein Boden darüber Auskunft geben kann, wann genau und warum im 14. Jahrhundert eine der größten Hungersnöte auf unserem Kontinent ausbrach?

… bei planierten Böden auf unseren Skipisten die Fähigkeit der Böden Wasser zu speichern bis zu 10 mal geringer ist?

… wir täglich 129 Hektar Boden für Siedlungs- und Verkehrsfläche verlieren?

Diese und viele andere interessante Fragen beantwortet der Reiseführer. Er ist nach Bundesländern gegliedert und enthält konkrete Tipps zu Bodenlehrpfaden, Boden-Museen, Bodenprofilen, Bodendenkmälern, seltenen Böden – sogar aus den Nachbarländern Niederlanden und Schweiz.

Der ‚Reiseführer – Zu den Böden Deutschlands‘ umfasst 164 Seiten und kann kostenfrei beim Umweltbundesamt, Zentraler Antwortdienst (ZAD), Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, Fax: 030-89032912, bestellt werden.

Links zum Thema Boden.

EDEKA Nord und Öko-Prüfzeichen GmbH lehnen „Aufweichen der ÖPZ-Vergabekriterien“ ab

Themen: Archiv — info @ 10:05

Bonn (agrar.de) – ‚In Zeiten grosser Verbraucherverunsicherung und dem Willen zur Durchsetzung einer hohen Lebensmittelsicherheit kann es nicht angehen, das hohe Niveau des Öko-Prüfzeichens in Frage zu stellen. Jetzt, wo Öko-Lebensmittel für viele Verbraucher eine Art sicherer Hafen beim Einkauf geworden sind, sollte man nicht an ein Aufweichen der restriktiv auf präventiven Verbraucherschutz ausgerichteten Vergaberichtlinien für das Dachzeichen für Öko-Lebensmittel denken. Es wäre so, als ob man in Zeiten stürmischer See die Schutzmole des Hafens um Meter abtragen und dennoch die selbe Sicherheit garantieren würde‘, weist der Geschäftsführer der Öko-Prüfzeichen GmbH, Fred Hoffmann, den Vorschlag der Öko-Anbauverbände Demeter und Bioland zurück.

Beide Verbände fordern ein Öko-Siegel für Lebensmittel beruhend auf dem Niveau der EU-Öko-Verordnung (unsere Meldung). ‚Dies bedeutet, man verzichtet auf wichtige Qualitätskriterien. Ein Zeichen, welches die Erzeugung auf Höfen, die nur zum Teil umgestellt sind oder Düngung mit Gülle aus konventioneller Schweinemast zulässt, wird angreifbar. Die Gesamtumstellung von landwirtschaftlichen Betrieben und ein Mindestanteil von 50 Prozent Eigenfutter bei der Viehhaltung sind wichtige Stützsäulen des präventiven Verbraucherschutzes, die beim Öko-Prüfzeichen erfüllt sind‘, so Hoffmann.

‚Vertrauen, so heisst es zu Recht, ist eine zarte Pflanze. Ist es einmal zerstört, kommt es sobald nicht wieder. Wie sehr Vertrauen den Kauf von Lebensmitteln und insbesondere von Fleisch beeinflusst, zeigten die letzten Monate,‘ bekräftigt Rolf Heidenberger, Geschäftsführer des Fleischwerk EDEKA Nord GmbH die Position von Hoffmann.

Das Fleischwerk EDEKA Nord war das erste Handelsunternehmen in Deutschland, welches sich 1999 für das Öko-Prüfzeichen entschied. ‚Die Einführung und Unterstützung dieses Zeichens war für uns selbstverständlich, da wir bereits seit 1994 erfolgreich Biofleisch verkaufen und unser Gutfleisch-Bio-Qualitätsprogramm sich in seinem hohen Niveau mit dem Öko-Prüfzeichen am besten nach Aussen darstellen lässt. Heute können wir mit Stolz von uns behaupten, das Fleischwerk eines Handelsunternehmens in Deutschland zu sein, welches den grössten Umsatzanteil von mehr als 14 Prozent Öko-Fleisch hat‘, resümiert Heidenberger, die enge Zusammenarbeit mit der Öko-Prüfzeichen GmbH.

‚Vertrauen durch Verantwortung – das ist unser Erfolgskonzept. Das heisst Sicherheit für den Verbraucher durch lückenlose Kontrolle der Tierproduktion, der Tierhaltung, der Schlachtung, der Zerlegung und der Letztverteilerstufe bis zum einzelnen Fleischstück in der EDEKA-Theke – eine gläserne Produktion. Alles ist überschaubar, alles streng kontrolliert und durch den Verbraucher nachprüfbar – diese Leistung können wir mit dem Öko-Prüfzeichen kommunizieren. Ein Öko-Siegel gemäss der EU-Öko-Verordnung kann diese Glaubwürdigkeit nicht erreichen. Gerade im sensibelsten Bereich der Lebensmittelproduktion darf es keine Kompromisse geben‘ stellt Heidenberger heraus.

Information: Öko-Prüfzeichen GmbH, Rochusstr. 2, 53123 Bonn, Tel.: 0228-9777-702, E-Mail

14. Mai 2001

Bioland/Demeter: Ein Prüfzeichen für alle Öko-Produkte

Themen: Archiv — info @ 16:05

EU-Verordnung 2092/91 als Standard?

Mainz/Darmstadt (agrar.de) – Die Bioanbauverbände Demeter und Bioland wollen mit einer gemeinsamen Initiative für ein erfolgreiches Öko-Prüfzeichen das gesellschaftliche Anliegen der Agrarwende mitgestalten. Hier das dazu veröffentlichte Positionspapier der Anbauverbände im Wortlaut:

Ökolandbau findet in der Bevölkerung bereits heute eine große Akzeptanz. Ökolandbau muss jedoch auch am Markt auf breiter Ebene zum Durchbruch verholfen werden. Um diesen Durchbruch erfolgreich gestalten zu können, bedarf es eines abgestimmten Aktionsprogrammes Ökolandbau. Eine zentrale Rolle wird hier in die Kennzeichnung von Ökoprodukten für VerbraucherInnen einnehmen.

Das hier vorgetragene Konzept bezieht sich in seinen Aussagen auf die Gestaltung eines Prüfzeichens für Ökoprodukte. Es soll zum einen die bereits heute wirtschaftenden Ökobetriebe durch eine klare Marktausweitung stärken und weiteren heute konventionell wirtschaftenden Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit eröffnen, auf ökologischen Landbau umzustellen.

In der hier vorliegenden Stellungnahme gehen Bioland und Demeter von vier Thesen aus. Diese Thesen bauen auf einer Diskussion des Aktionsbündnisses Ökolandbau auf, die am 22. März 2001 mit Vertretern gesellschaftlich relevanter Gruppen geführt worden ist.

Klarheit für alle VerbraucherInnen

Damit heute ein Prüfzeichen für Ökoprodukte am deutschen Lebensmittelmarkt etabliert werden kann, müssen bei der Gestaltung dieses Zeichens wesentliche Grundvoraussetzungen erfüllt werden:

These 1: Das Zeichen muss für die VerbraucherInnnen einen echten Nutzen bieten, indem sie an diesem Prüfzeichen unterscheiden können, ob es sich um ein Ökoprodukt oder um ein konventionell erzeugtes Produkt handelt.

These 2: Das Zeichen muss so konzipiert sein, dass es sowohl vom traditionellen Lebensmitteleinzelhandel als auch vom Naturkostfachhandel akzeptiert und angewendet werden kann und unternehmerische Initiative fördert und nicht einschränkt.

These 3: Die Zeichenkonzeption muss dazu beitragen, dass sich das Zeichen ohne großen Kostenaufwand selbst bekannt macht – durch eine breite Anwendung.

These 4: Das Zeichen muss möglichst schnell etabliert werden können und hohe Transparenz bieten

Zu These 1.: …. ein Prüfzeichen für alle Ökoprodukte …..

Das Zeichen muss klar zwischen Öko-Produkten und ‚Nicht-Ökoprodukten‘ unterscheiden. Das heißt, dass mit dem Zeichen prinzipiell alle Ökoprodukte ausgezeichnet werden müssen, die in Deutschland als Ökoprodukte gehandelt werden können. Nur so ist Klarheit für VerbraucherInnen zu schaffen.

Stimmt man dieser Grundannahme zu, so hat dies unmittelbare Konsequenzen auf die Richtlinien, die diesem Prüfzeichen zu Grunde gelegt werden. Dies kann nur die EU-Verordnung 2092/91 sein, da alle Produkte, die im Sinne der Verordnung erzeugt wurden, als Ökoprodukte in Deutsch-land gehandelt werden.

Basiert das Prüfzeichen auf einem darüber hinausgehenden Standard, schließt dies die Kennzeichnung vieler Ökoprodukte aus. Das Zeichen würde versuchen, den Unterschied zwischen ‚guten Öko und weniger gutem Öko‘ zu kommunizieren. Das Zeichen kann sich so nicht von alleine durchsetzen, da es insbesondere in Konkurrenz zu Eigenmarken tritt und die Gestaltung eines umfangreichen Gesamtsortimentes im Handel erschwert. Es würde hoher Kostenanstrengungen bedürfen, um das Zeichen am Markt so bekannt zu machen, das die Zeichennutzung aus Marktgründen in Deutschland für alle Wirtschaftsbeteiligten unumgänglich wäre.

Die Kernaussage des Prüfzeichen muss sein: ‚Dies ist ein Ökoprodukt‘. Was sich mit dem Begriff ‚Öko‘ im Sinne der EU-Verordnung verbindet, stellt in einigen Punkten eine echte Herausforderung für Erzeuger in Deutschland dar. In einigen Punkten bedarf die Verordnung u.E. der Nachbesserung. Dies muss in den kommenden zwei bis drei Jahren intensiv auf europäischer Ebene in Angriff genommen und umgesetzt werden.

Zu den Thesen 2 und 3: … akzeptiert von allen Wirtschaftsbeteiligten .. bei minimalem Kostenaufwand

Das bisherige Konzept eines ÖPZ ist weder vom traditionellen Lebensmitteleinzelhandel noch vom Naturkostfachhandel akzeptiert worden. Zwei Fachgutachten zum ÖPZ haben vor allem drei Haupthemmnisse benannt, die einen Erfolg des ÖPZ ausgeschlossen haben:

1. Zu hohe Kosten für Zeichennutzer 2. Zu komplizierter Vergabemodus 3. Zu hoher Richtlinienstandard

Die Hemmnisse können ausgeschlossen werden, indem das neue Ökoprüfzeichen automatisch für alle Produkte verwendet werden darf, die in Deutschland als Ökoprodukte gehandelt werden/sprich geprüft sind.

Damit wären folgende Vorteile verbunden:

1. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an 2. Es entsteht kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand – keine Verträge, keine zusätzliche Zertifizierung, keine Verfügbarkeitsprüfung von Ware etc. 3. Sowohl Ökoware aus Deutschland, aus EU-Staaten und aus Drittlandstaaten kann ohne Probleme gekennzeichnet werden. 4. Als Basiszeichen für Ökoprodukte kann auf dessen Grundlage unternehmerische Initiative über die Ausgestaltung von Eigenmarken erfolgen, die zielgruppen-, verkaufsstätten- und produktspezifische Marketingkonzepte zulassen. 5. Durch eine unkomplizierte Verbreitung steigt die Bekanntheit rasch an. Verbraucher erkennen an dem Zeichen ob ‚Öko oder nicht‘. Damit können vor allem Gelegenheitskäufer angesprochen und Märkte ausgeweitet werden. Dies hat Vorteile für den gesamten Lebensmitteleinzelhandel.

Mit dem Konzept ist jedoch der Nachteil verbunden, dass an die Nutzung des Prüfzeichens keine Förderung geknüpft sein kann. Förderung bedeutet, bestimmte Produkte zu unterstützen und andere nicht. Hier liegt jedoch ein Grundproblem. Sollen alle Ökoprodukte gekennzeichnet werden, so können keine Ökoprodukte ausgeschlossen werden. Werden Ökoprodukte aus fördertechnischen Gründen ausgegrenzt, so kann das Prüfzeichen nicht eindeutig zur Kennzeichnung aller Ökoprodukte dienen.

Förderung deutscher Ökoprodukte

Die Förderung von Ökoprodukten deutscher Erzeugerbetriebe sollte nicht an die Vergabe eines Prüfzeichens geknüpft sein. Vielmehr können – unter Verwendung eine Basis-Prüfzeichens – gezielt Marketingmaßnahmen entwickelt werden. Hier haben sich in der Vergangenheit insbesondere zentral-regionale Marketingmaßnahmen der CMA bewährt. Auch in Zukunft wäre hier eine besondere Rolle der CMA zu sehen. Da ein Großteil der in Deutschland erzeugten Ökoprodukte höheren Qualitätsmaßstäben als der in der EU-VO 2092/91 festgelegten genügt, bieten sich hier Möglichkeiten, besondere Zusatznutzen für VerbraucherInnen zu bewerben. Selbstverständlich muss auch hier das Basis-Prüfzeichen mit kommuniziert werden, um das VerbraucherInnnenvertrauen grundsätzlich zu stärken.

Zu These 4.: …. möglichst sofort und möglichst transparent

Wenn jedes in Deutschland handelbare Ökoprodukt mit dem Basis-Prüfzeichen versehen werden kann, können Hersteller und Handel, neben einer Prüfung des Produktes durch eine Ökokontrollstelle, ohne jeden weiteren Verwaltungsaufwand sofort das Zeichen verwenden und in ihre Marketingkonzepte einbeziehen – kostenlos.

Im Sinne eines Stufenkonzeptes gilt es, in ‚Stufe 1‘ ein Prüfzeichenkonzept vorzulegen, das von allen Wirtschaftsbeteiligten akzeptiert wird. In ‚Stufe 2‘ ist an der Anhebung des Ökostandards der EU-VO 2092/91 auf europäischer Ebene zu arbeiten.

Im Gegensatz zu einer ‚emotional aufgeladenen Marke‘ muss ein Prüfsiegel rein sachlich auftreten und nach klaren Kriterien Produkte kennzeichnen.(Beispiel: Ein Wollsiegel in einem Pullover der Marke Hugo Boss). Als Grundlage kann der europaweit gültige Standard für Ökoprodukte kommuniziert werden. Darüber hinaus hat die Politik die Möglichkeit klarzustellen, dass a) an der Erhöhung des Standards gearbeitet wird, und b) im Rahmen eines Aktionsprogramms Ökolandbau zur Ausweitung des Ökolandbaus in Deutschland beigetragen wird – und vor allem, dass nun ein einheitliches Prüfsiegel für alle Ökoprodukte in Deutschland existiert.

Schlussbemerkung:

Vor dem Hintergrund o.g. Ausführungen sprechen Bioland und Demeter

– für weniger staatliche Finanzierung des Zeichens und für ein Zeichen, das die Kraft hat, den Markt selbst zu durchdringen – für ein Zeichen, das einfach zu administrieren ist – für eine klare Förderung des Absatzes deutscher Ökoprodukte durch mehr zentral-regionale Marketingprojekte mit klaren Kommunikation der Vorzüge und Vorteile von ökologisch erzeugten Lebensmitteln – für einen offenen europäischen Markt und gegen Protektionismus

Bioland und Demeter wenden sich gegen

– komplizierte Vergabe- und Zertifizierungsstrukturen mit hohen administrativen Aufwand – Konzepte, die einen hohen finanziellen Aufwand benötigen, um erfolgreich wirken zu können – Einen Zeichenstandard, der nicht alle Ökoprodukte umfasst, die VerbraucherInnnen in Deutschland angeboten werden – Nischenkonzepte, die dem Ökolandbau die Chance nehmen, tatsächlich eine relevante Bedeutung in Deutschland zu erlangen

Information: Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz, Tel.: 06131-23979–14, Fax.: 06131-23979-27, %url4%E-Mail%/%; Demeter Bund, Brandschneise 2, 64295 Darmstadt, Tel.: 06155-84690, Fax: 06155-846911, %url5%E-Mail%/%

DBV: Vermittlungsausschuss sollte Verschärfungen der EU-Umweltrichtlinien verhindern

Themen: Archiv — info @ 15:05

Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, bezüglich der Richtlinien zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und zur integrierten Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzungen (IVU) den Vermittlungsausschuss einzuberufen. Im Vermittlungsausschuss müssen nun sachgerechte Lösungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Genehmigungspraxis gefunden werden. Grundlage hierfür dürfen nur die Vorgaben der EU-Richtlinien sein, erklärt der Deutsche Bauernverband. Die Beschlüsse des Bundestages stellen insbesondere für die Landwirtschaft eine untragbare nationale Verschärfung des EU Rechts dar, die hausgemacht die Wettbewerbsstellung der deutschen Landwirtschaft in der EU verschlechtern.

Der Deutsche Bauernverband fordert Bundestag und die Bundesländer auf, im Vermittlungsausschuss diese Erschwernisse zurückzunehmen und mit sachgerechten Regelungen eine 1:1 Umsetzung der EU-Richtlinie durchzusetzen. Nicht zuletzt der Bundesrat hatte diese 1:1 Umsetzung schon mehrfach gefordert.

Die in dem Artikelgesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinien festgelegten pauschalen Grenzen für Großvieheinheiten pro Hektar werden den heutigen Ansprüchen an einen standortangepassten Umweltschutz in keiner Weise gerecht, stellt der DBV fest. Hierdurch wäre schon ein Familienbetrieb mit 35 Kühen und eigener Nachzucht auf 25 Hektar Grünland von den kostenaufwendigen Regelungen betroffen, obwohl über die Düngeverordnung bereits die Flächenbindung in der Tierhaltung gegeben sei. Diese schreibt eindeutige Höchstmengen für Wirtschaftsdünger und damit sehr spezifisch den aus Umweltschutzsicht relevanten Nährstoffanfall pro Hektar fest. Ferner müssten die Schwellenwerte der Richtlinien für eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung bei Tierhaltungsanlagen entsprechend dem EU-Recht übernommen werden.

Information: Deutscher Bauernverband, Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin, Tel.: 030-31904-239, Fax: 030-31904-431

Ökolandbau-Aktionsplan für Europa

Themen: Archiv — info @ 14:05

Bad Dürkheim (agrar.de) – Der Ökolandbau soll zukünftig in der Europäischen Union mit einem Aktionsplan gefördert werden. Dies ist das Ergebnis der Konferenz ‚Organic Food and Farming‚, die am 10. und 11. Mai 2001 in Kopenhagen stattfand, initiiert von der dänischen Landwirtschaftsministerin und früheren EU-Umweltkommisssarin Ritt Bjerregaard.

Auf der Tagung wurden bereits die ersten Eckpunkte für einen solchen Aktionsplan skizziert. So sollen Ziele für die Entwicklung der ökologisch bewirtschafteten Fläche und des Marktes festgelegt werden. Erreicht werden sollen diese Ziele durch eine EU-weite Informationskampagne über den ökologischen Landbau und die EU-Öko-Verordnung, sowie durch eine verstärkte und gezielte Förderung mit den bestehenden agrarpolitischen Instrumenten. Ausserdem soll der Austausch von Informationen zu allen Themen des ökologischen Landbaus vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zu Beratung und Forschung verbessert werden.

Bjerregaard äußerte sich sehr zufrieden über die Ergebnisse der Konferenz. Fast alle europäischen Landwirtschaftsminister hätten die ‚Erklärung von Kopenhagen‘ unterschrieben. Mit dieser werden die Europäische Kommission sowie die Regierungen der Mitgliedsstaaten zur Auflegung eines europäischen Ökolandbau-Aktionsplans aufgerufen. Unter den Unterzeichnenden ist auch die deutsche Agrarministerin Künast. ‚Ich unterstütze die Ziele und Inhalte des Aktionsplans‘, so Künast. Sie kündigte außerdem einen Aktionsplan für Deutschland an.

Bjerregaard zeigte sich zuversichtlich, dass auch EU-Agrarkommissar Fischler, der Agrarministerrat sowie die Regierungschefs der EU-Länder den Aktionsplan unterstützen würden. Gunnar Rundgren, Präsident der internationalen Ökolandbauvereinigung International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), bezeichnete die Erklärung als ein überaus wichtiges Signal für den ökologischen Landbau. Er forderte die Europäische Union und die Regierungen der Mitgliedstaaten auf, bei der Entwicklung des Plans auf die langjährigen Erfahrungen des Ökolandbausektors zurückzugreifen.

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) begrüßt die Initiative für einen europäischen Aktionsplan. ‚Ein solcher Aktionsplan ist sehr wichtig, weil dadurch wichtige Impulse für die Mitgliedsstaaten gegeben werden‘, so Dr. Helga Willer. ‚Um speziell in Deutschland den Ökolandbau zu stärken, sollte baldmöglichst der deutsche Öko-Aktionsplan – ein Bundesförderprogramm für den Ökolandbau – aufgelegt werden. Nur so können wir die von der Verbraucherministerin Künast anvisierten 20% Ökolandbau bis 2010 erreichen.‘ Im europäischen Vergleich der ökologisch bewirtschafteten Fläche liegt Deutschland nach einer aktuellen SÖL-Erhebung im Mittelfeld, und es besteht erheblicher Nachholbedarf. In Deutschland werden 2,6 Prozent der Fläche ökologisch bewirtschaftet; in Österreich hingegen sind es bereits knapp 9 Prozent; in Italien, Finnland, Schweden und Dänemark über 6 Prozent. Dänemark und Schweden haben bereits Mitte der neunziger Jahre ihre ersten Aktionspläne aufgelegt.

In der EU werden derzeit knapp 3,5 Millionen Hektar von ungefähr 130.000 Betrieben ökologisch bewirtschaftet. Das sind 2,7 Prozent der gesamten Agrarfläche. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche ist in den letzten zehn Jahren jährlich um 25 Prozent gewachsen.

Information: Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Weinstraße Süd 51, 67098 Bad Dürkheim, Tel.: 06322-66002, Fax: 06322-989701, %url4%E-Mail%/%.

Links zum Thema %url3%Biolandbau%/%.

Seiten: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >>



   (c)1997-2017 @grar.de