27. Februar 2001

Umwelt-Experten fordern Korrekturen im neuen Bundesnaturschutzgesetz

Themen: Archiv — info @ 09:02

Osnabrück (agrar.de) – Der Entwurf einer Stellungnahme zum neuen Bundesnaturschutzgesetz stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Sitzung, zu der der Rat der Sachverständigen für Umweltfragen gestern und heute in der Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, zusammenkam.

Bereits einige Tage, bevor das Fachgremium aus Umweltexperten gegenüber der Bundesregierung Position beziehen wird, machte die Vorsitzende Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff deutlich, dass der Rat ‚Korrekturen einzelner Unzulänglichkeiten dieses Gesetzesentwurfes fordern wird‘.

Zwar würdigte der Rat Verbesserungen für den Naturschutz im neuen Gesetzentwurf wie etwa die Einführung eines Biotopverbundes, die Weiterentwicklung der Landschaftsplanung, die Einführung einer ökologischen Umweltbeobachtung oder eine Konkretisierung der Definition der ordnungsgemäßen Landwirtschaft. Gleichwohl gebe es aber auch Verschlechterungen gegenüber dem derzeit gültigen Gesetz. Dies beziehe sich beispielsweise auf die Zurücknahme fachlicher Standards bei der Eingriffsregelung oder auf eine zu starke Berücksichtigung der Interessen des Sports zu Lasten anderer Funktionen des Landschaftshaushalts oder auch anderer Formen der Erholung.

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