05. Oktober 2000

Sachsen: Förderpaket für naturnahe Wälder

Themen: Archiv — info @ 14:10

Laubbaumanteil soll auf 40 Prozent wachsen

Wernesgrün (agrar.de) – In Sachsens Wäldern soll der Anteil der Laubbäume weiter steigen. ‚Wir wollen ökologisch stabile Wälder‘, sagte Sachens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath am Mittwoch, den 4.Oktober, vor 400 Forstleuten und Waldbesitzern auf der Bundestagung der ‚Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft‘ in Wernesgrün im Vogtlandkreis. Ziel sei es, auf 90 Prozent der 180.000 Hektar umfassenden Staatswaldfläche Mischwälder entstehen zu lassen. So soll der Laubbaumanteil von derzeit rund 15 Prozent langfristig auf 40 Prozent steigen.

Zu den Waldbaugrundsätzen in Sachsen gehöre, auf Kahlschläge fast völlig zu verzichten und bei der künstlichen Waldverjüngung auf heimische und standortgerechte Baumarten zurückzugreifen. Laut Flath betrug im Landeswald der Laubbaumanteil bei Pflanzungen unter dem Schirm alter Bäume seit 1994 durchschnittlich 75 Prozent. Das entspricht einer jährlich gepflanzten Anzahl von Laubbäumen von über sieben Millionen Stück.

Durch ein besonderes Förderpaket verspricht sich der Minister eine naturnahe Waldentwicklung auch außerhalb des Landeswaldes. So erhalten Landwirte für jeden Hektar neu gepflanzten Wald über 20 Jahre jährlich 1.350 DM. Darüber hinaus werden Aufforstungskosten bis zu 80 Prozent erstattet. Je nach Baumart gibt es bis zu 11.000 DM/Hektar. Die Erstaufforstung mit Laubbäumen wird stärker unterstützt als die von Nadelbäumen.

Hessen: Starker Rückgang der viehhaltenden Betriebe

Themen: Hessen,Statistik,Tierbestände — info @ 13:10

Wiesbaden (agrar.de) – Im Vergleich der beiden Mai-Viehzählungen 1999 und 2000 ist ein starker Rückgang der viehhaltenden Betriebe zu verzeichnen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hat sich insbesondere die Anzahl der Milchviehhalter um 13 Prozent gegenüber der Zählung im Vorjahr verringert.

Dies entspricht einem Rückgang von knapp 1000 Betrieben, wobei der Milchkuhbestand sich um 7,4 Prozent verringerte. Dagegen gab es beim Ammen- und Mutterkuhbestand ein Plus von 5,6 Prozent auf mittlerweile 42.200 Tiere. In der Schweinehaltung war der Rückgang des Schweinebestandes mit 4,5 Prozent deutlich geringer als der der Schweinehalter mit 13 Prozent, bzw. gut 2.000 Halter. Dabei fiel die Verringerung des Zuchtschweine- bzw. Ferkelbestandes mit 7,2 Prozent bzw. minus 7,6 Prozent deutlich höher aus als der Rückgang des Mastschweinebestandes (minus 1,4 Prozent).

Uneinheitlich entwickelte sich die Schafhaltung. Der Zunahme des Bestandes im Vergleich zur Zählung im Mai 1999 um 2,6 Prozent stand eine Abnahme der Halter um minus 4,5 Prozent gegenüber.

Information: Hessische Statistische Landesamt, Hr. Führer, Tel.: 0611-3802-519

Saarland: Umweltministerium fördert umweltpädagogische Seminare

Themen: Archiv,Saarland — info @ 09:10

Saarbrücken (agrar.de) – Das Saarländische Ökologiezentrum Hofgut Imsbach erhält für die Durchführung umweltpädagogischer Seminare eine Förderung von insgesamt 160.000 DM. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat Umweltminister Stefan Mörsdorf in diesen Tagen erteilt. ‚Es ist wichtig, nicht nur das Umweltbewusstsein von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Auch in der Erwachsenenbildung und besonders in umweltrelevanten Berufen muss die Möglichkeit gegeben sein, Umweltfragen und –probleme zu vermitteln und zu diskutieren‘, so Umweltminister Stefan Mörsdorf.

Das Ökologiezentrum Hofgut Imsbach bietet zukünftig umweltpädagogische Seminare in Kindergärten und Schulen an. Gleichzeitig werden umweltpädagogische Seminare für Forstbedienstete und ähnliche Zielgruppen auf dem Stundenplan stehen. Das Teilprojekt ‚Planung, Umsetzen und Durchführung der umweltpädagogischen Angebote im Jahre 2000 für Kinder und Jugendliche (Öko-Pädagogik)‘ wird alleine mit 80 000 DM unterstützt.

‚Wir haben die Förderung für das Saarländische Ökologiezentrum Hofgut Imsbach auf eine Projektförderung umgestellt. Das heißt, wir fördern bei der Imsbach wie auch bei anderen Institutionen und Vereinen konkrete Projekte im Bereich der Naturpädagogik und Umweltbildung‘, erläuterte der Minister.

04. Oktober 2000

Niedersachsen: Bartels begrüßt „ProLand-Genehmigung“ durch die EU

Themen: Archiv — info @ 15:10

Hannover (agrar.de) – Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels begrüßte heute, dass die Europäische Kommission das im Dezember ’99 vorgelegte Förderprogramm ProLand genehmigt hat.

ProLand mit einem Gesamtinvestionsvolumen von weit über 3 Mrd. DM unterstreiche die Anstrengungen der Landesregierung, lebendige ländliche Räume zu erhalten, in denen die vielfältige Rolle der Landwirtschaft honoriert werde, so der Minister in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

Mit der Genehmigung sei eine wichtige Hürde für die neuen Maßnahmen des Programms genommen worden, betonte Bartels. Ab sofort könnten die Bewilligungsstellen auch Maßnahmen zur Förderung des ländlichen Tourismus und des ländlichen Handwerkswesens unterstützen. Das Land werde mit ProLand ferner die Einrichtung von Dorf- und Nachbarschaftsläden und die Umnutzung ehemals landwirtschaftlicher Bausubstanz fördern und somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Wohnqualität in den Dörfern leisten können.

Besonders hob Bartels hervor, dass es auch gelungen sei, die Kommission davon zu überzeugen, mit ProLand die Strukturen in der Schweinehaltung zu verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Schweinehaltungsbetriebe zu stärken.

Auch Umweltminister Jüttner zeigt sich erfreut über die EU-Entscheidung: ‚Nun können wir die Kooperation mit der Landwirtschaft weiter verstärken. Mit ihrer Entscheidung hat die Kommission die Ziele des Umweltministeriums bestätigt.‘

Die Förderangebote des Umweltministeriums umfassen Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung von Lebensräumen von Tier- und Pflanzenarten in bestimmten Gebieten, zum Trinkwasserschutz in Wasservorranggebieten, Maßnahmen im Bereich Gewässerschutz und Landschaftspflege, sowie im Bereich Hochwasser- und Küstenschutz. Durchgeführt werden sollen die Maßnahmen überwiegend durch Landwirte, die dann sachgerechte Entlohnung im Rahmen von Verträgen erhalten. ‚Mit den Fördermaßnahmen leistet Niedersachsen gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung internationaler Verpflichtungen‘, fügte Jüttner hinzu.

Sowohl die RAMSAR-Konvention als auch die jüngeren internationalen Abkommen wie die Umsetzung des UNESCO-Programms ‚Der Mensch und die Biosphäre‘ oder die Erklärung von RIO finden ebenso Niederschlag wie die gemeinschaftlichen Verpflichtungen aus der FFH- und der Vorgelschutzrichtlinie oder der EU-Trinkwassrerichtlinie und der EU-Nitratrichtlinie.

EU-Kommission schlägt Revision des Zuckermarktes vor

Themen: Archiv — info @ 15:10

Brüssel (agrar.de) – Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag zur Änderung der Marktorganisation für Zucker angenommen. In Anbetracht der Überschussproduktion und der strengen WTO-Beschränkungen für Ausfuhrbeihilfen schlägt die Kommission vor, die Produktionsquoten auf Dauer um 115 000 t jährlich zu senken, die Lagerkostenerstattung abzuschaffen und die Marktorganisation durch die Überarbeitung der Vorschriften und die Aufhebung veralteter Bestimmungen zu vereinfachen.

Die Quotenregelung, die Erzeugerbeiträge zur Finanzierung der Ausfuhrerstattungen und die Präferenzregelung für Zuckereinfuhren aus den AKP-Staaten und Indien sollen bis zum Wirtschaftsjahr 2002/03 vorläufig weiterbestehen. Danach könnte die Kommission – auf der Basis entsprechender Studien und der Haushaltssituation die Möglichkeit einer tiefer greifenden Änderung der GMO ins Auge fassen.

Der Kommissar für Landwirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raumes und Fischerei, Franz Fischler, kommentierte diesen Vorschlag so: ‚Diese geänderte Quotenregelung ist weniger schwerfällig, sie erhöht den Wettbewerb und sie wird zu einem weiteren Rückgang der realen Zuckerpreise führen. Damit bleibt uns dann auch genügend Zeit, um alle Alternativen zu der Quotenregelung sorgfältig zu prüfen. 2002 ist dann der Zeitpunkt gekommen, um über eine grundlegende Reform des Zuckersektors nachzudenken. Bis dahin werden auch Untersuchungen über den Wettbewerb in der Nahrungsmittelindustrie und über die Auswirkungen von Veränderungen der Quotenregelung auf die Verbraucher, den Zuckermarkt und konkurrierenden Kulturen vorliegen.‘

Den Vorschlag der Kommission finden im Wortlaut Sie in Landhandel Aktuell.

29 Gemeinden in Baden-Württemberg ohne hauptberuflichen Landwirt

Themen: Archiv — info @ 14:10

Stuttgart (agrar.de) – Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 1999 gibt es in Baden-Württemberg 29 Gemeinden ohne landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieb. Hinzu kommen 47 Gemeinden, in denen es nur noch einen einzigen Haupterwerbslandwirt und 46 Gemeinden, in denen es noch zwei Haupterwerbslandwirte gibt.

Nach Feststellung des Statistischen Landesamts treten die Gemeinden, in denen sich die Voraussetzungen für einen angemessenen Lebensunterhalt aus der Landwirtschaft schwierig gestalten und daher kein oder nur wenige Haupterwerbsbetriebe existieren, gehäuft in den Kreisen Esslingen (16 Gemeinden), Lörrach (15) und Tuttlingen (14) auf, gefolgt von den Kreisen Zollern-Alb (8) und Rastatt (8). Aus naturräumlicher Sicht konzentrieren sich diese Gemeinden in den Hoch- und Steillagen von Schwarzwald und Alb.

Insgesamt gesehen gibt es in Baden-Württemberg eine Gemeinde, die gänzlich ohne einen landwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der Agrarstatistik auskommen muss: Es handelt sich um die Gemeinde Höfen an der Enz im Landkreis Calw. Es folgen dann drei Gemeinden mit einem und vier Gemeinden mit zwei landwirtschaftlichen Betrieben. Den Gegenpol markiert die Gemeinde mit den meisten landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg: die Gemeinde Vogtsburg im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 705 Betrieben (zumeist im Weinbau), gefolgt von Oberkirch im Ortenaukreis mit 690 Betrieben (ebenfalls meist mit Weinbau) und Ehingen im Alb-Donau-Kreis mit 443 Betrieben (Schwerpunkte Rinderhaltung und Ackerbau).

Weitere Informationen enthält der Statistische Bericht ‚Größenstruktur und sozialökonomische Erwerbsform landwirtschaftlicher Betriebe in den Gemeinden Baden-Württembergs 1999‘, Art.-Nr. 3461 99001, der zum Preis von 7,80 DM (zzgl. Versandkosten) beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (E-Mail)bezogen werden kann.

Niedersachsen: Elektronischer Umweltatlas auf CD-ROM

Themen: Archiv — info @ 14:10

Hannover (agrar.de) – Wo gibt es in Niedersachsen Deponien oder Rüstungsaltlasten, welche Flächen sind versiegelt, wo genau verlaufen die Deiche an der Nordseeküste, wo liegen die niedersächsischen FFH-Gebiete, wie hoch ist die Nitratkonzentration im Grundwasser? Diese und weitere Fragen beantwortet die CD-ROM des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie (NLÖ) ‚Umweltdaten aus Niedersachsen‘.

Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums ermöglicht der Datenträger erstmals jedem Interessierten einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu raumbezogenen, digitalen Daten über den Zustand der Umwelt in Niedersachsen.

Zum Preis von 50 Mark (plus 5 Mark Versandkosten) kann die CD-ROM postalisch beim NLÖ, Postfach 101062, 31110 Hildesheim oder per %url3%E-Mail%/% bestellt werden.

50 Jahre Düngemittelstatistik

Themen: Archiv — info @ 11:10

Wiesbaden (agrar.de) – Das Statistische Bundesamt informiert bereits seit über 50 Jahren mit der Düngemittelstatistik über deren Absatz. Für diesen Zeitraum können auch für ganz Deutschland vergleichbare Ergebnisse vorgelegt werden. Nach Informationen des Bundesamtes wurden in Deutschland im Wirtschaftsjahr 1999/2000

2,01 Mill. Tonnen Stickstoffdünger (N), 0,42 Mill. Tonnen Phosphatdünger (P2O5), 0,60 Mill. Tonnen Kalidünger (K2O) und 2,27 Mill. Tonnen Kalkdünger (CaO)

abgesetzt. Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 1998/99 war dies eine Steigerung um 5,8 Prozent bei den Stickstoffdüngern und um 3,4 Prozent bei den Phosphatdüngern. Der Absatz an Kalkdüngern blieb unverändert und der von Kalidüngern verringerte sich um 4,3 Prozent.

Seit dem Wirtschaftsjahr 1949/50 hat sich der Absatz bei Stickstoffdüngern um 293 Prozent, von Kalkdüngern um 87 Prozent erhöht, während er sich bei Phosphatdüngern kaum veränderte (- 3,7 Prozent) und bei Kalidüngern um ein Drittel (- 35 Prozent) verringerte.

Der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche wurde in den vergangenen 50 Jahren bei Stickstoffdüngern von 25 auf 117 kg N, bei Kalkdüngern von 59 auf 122 kg CaO und bei Phosphatdüngern von 21 auf 25 kg P2O5 gesteigert. Demgegenüber nahm der Aufwand an Kalidüngern je Hektar von 46 auf 35 kg K2O ab.

Nach zunächst kontinuierlichem Anstieg seit 1949/50 wurden die höchsten Aufwandsmengen je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche 1987/88 mit 134 kg N bei Stickstoffdüngern, 1979/80 mit 80 kg P2O5 bei Phosphatdüngern, 1974/75 mit 96 kg K2O bei Kalidüngern und 1988/89 mit 187 kg CaO bei Kalkdüngern erreicht. Nach diesen Zeiträumen fielen die Aufwandsmengen wieder relativ stetig auf das heutige Niveau.

03. Oktober 2000

Nordbundesländer: Agrarwirtschaft heute

Themen: Archiv — info @ 11:10

Schwerin/Kiel (agrar.de) – Die Statistischen Landesämter der Nordbundesländer haben unter dem Titel ‚Agrarwirtschaft heute‘ ihre 1998 begonnene Reihe der Gemeinschaftsveröffentlichung ‚Norddeutschland im Überblick‘ mit einer soeben erschienenen Broschüre fortgesetzt.

Noch vor dem Zweiten Weltkrieg gaben Land- und Forstwirtschaft jedem dritten Erwerbstätigen in den norddeutschen Flächenländern Arbeit, während es im Deutschen Reich nur jeder vierte war. Technischer Fortschritt und anhaltender Strukturwandel haben seitdem dazu geführt, dass heute nur noch 3,3 Prozent der Erwerbstätigen Norddeutschlands und 2,7 Prozent Deutschlands in der Land- und Forstwirtschaft (einschließlich Fischerei) beschäftigt sind, und das bei einem anhaltend hohen Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln von annähernd 90 Prozent in Deutschland. Die nationale Bedeutung der Landwirtschaft Norddeutschlands wird u. a. daran deutlich, dass sie mit einem Anteil von 30 Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche und von 33 Prozent an den Viehbeständen 32 Prozent des gesamtdeutschen landwirtschaftlichen Produktionswertes erzeugt, obwohl der Anteil der Erwerbstätigen nur 23 Prozent beträgt.

Die darin zum Ausdruck kommende hohe Produktivität der norddeutschen Landwirtschaft, deren Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen um 44 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, ist einerseits vor allem Ergebnis einer intensiven Viehwirtschaft in Niedersachsen (insbesondere Schweine- und Geflügelhaltung) und Schleswig-Holstein (insbesondere Rinderhaltung), eines dominierenden Marktfruchtbaus in Mecklenburg-Vorpommern sowie eines intensiven Gartenbaus in Hamburg, andererseits aber auch Resultat einer fortgeschrittenen Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen.

Die Bedeutung der norddeutschen Landwirtschaft kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass sie mit 5,1 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche nach den Ergebnissen der EU-Strukturerhebung von 1997 größer ist als die von 10 (u. a. Irland, Portugal, Griechenland, Österreich, Schweden) der insgesamt 15 Mitgliedsländer der Europäischen Union, und Norddeutschland somit bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU auf der Grundlage der Agenda 2000 ein gewichtiger Agrarstandort ist.

Mit einer 21 Seiten umfassenden Bestandsaufnahme werden so im vorliegenden Beitrag die wesentlichen Aspekte der norddeutschen Agrarwirtschaft von heute beleuchtet. Ausgehend vom Wandel der Agrarstrukturen, werden die Nutzung des landwirtschaftlichen Bodens, die Tierhaltung sowie die Wertstruktur der landwirtschaftlichen Erzeugung und die Einkommenssituation der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft analysiert. Als wichtige, der Landwirtschaft vor- und nachgelagerte Bereiche werden ferner das Ernährungsgewerbe sowie der agrarwirtschaftliche Groß- und Außenhandel dargestellt. Bestandteil der Gesamtdarstellung der Agrarwirtschaft sind natürlich auch Forstwirtschaft und Fischerei.

Ein knapp gehaltener Tabellenanhang (9 Seiten) über Landschaft und Klima, Bevölkerung und Wahlen, Erwerbstätigkeit und Wirtschaftsleistung, Produzierendes Gewerbe und Außenhandel, Seeverkehr, Tourismus und Kultur, Bildungswesen und Gesundheitswesen, Öffentliche Sozialleistungen und Finanzen bietet sowohl einen Überblick über die fünf Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein als auch eine Einordnung Norddeutschlands in Gesamtdeutschland.

Die Broschüre mit 36 Seiten, zahlreichen Abbildungen und Tabellen, kann für 10,00 DM – zuzüglich Versandkosten bestellt werden, z.B. beim Statistischen Landesamt Mecklenburg-Vorpommern (Postfach 120135, 19018 Schwerin, Telefax 0385-4801220, E-Mail oder beim Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Postfach 7130, 24171 Kiel, Telefon: 0431-6895-280, Telefax: 0431-6895-372, E-Mail.

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