15. Mai 2000

Online-Portale für die Landwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 16:05

München (agrar.de) – Auch im Internet gewinnt der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln an Bedeutung. Längst werden Maschienen, Wein und Bio-Produkte online ge- und verkauft. Landwirte vermarkten Ihre Produkte über eigene Online-Shops oder Abo-Systeme. DEN Online-Handelsplatz gibt es für Landwirte jedoch noch nicht.

Für heute hat das Münchener Unternehmen Farmpartner.com den Start des ‚ersten deutsche Online-Marktplatz für alle Stufen der Landwirtschaft‘ angekündigt. Er soll neben der Marktplatz-Funktion uch Nachrichtenforen und weitere Angebote für Landwirte, Landhändler, Genossenschaften, Hersteller und weitere Marktteilnehmer bieten.

Die Online-Handelsplattform decke zunächst die Warengruppen Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Saatgut, Futter, Landtechnik, Treib- und Schmierstoffe, Getreide und Ölsaaten ab, teilte die Farmpartner.com AG am Donnerstag in München mit.

Informationen des Unternehmens zufolge nutzen mehr als 25 Prozent der 80.000 größten Landwirtschafts-Betriebe in Deutschland das Internet. Farmparnter.com werde bei Verkäufen über seine Plattform vom Anbieter eine Provision zwischen 0,3 und drei Prozent des Handelswerts verlangen.

Besonders für den Landmaschinenbereich bietet das Internet dem surfenden Landwirt bereits heute einige Angebote: Erst im März stieg die Düsseldorfer Surplex.com AG in den Ring, um ‚überschüssige Wirtschaftsgüter‘ auch der Landwirtschaft zu vermitteln. Auch Verlage und Landhändler vermitteln virtuell.

Die %url3%Raiffeisen%/%-Genossenschaften bieten ebenfalls Maschinenbörsen im Internet an und kündigten in der vergangenen Woche ein zentrales Raiffeisen-Portal (www.raiffeisen.com) an. Ab dem 1. August soll es die Angebote und Dienstleistungen der Genossenschaften bündeln. Geplant ist der Aufbau eines Internet-Portals für Landwirte, Gärtner und Winzer, in das alle virtuellen Firmenauftritte der Genossenschaften integriert werden.

Weitere ‚grüne‘ Maschinen- und Warenbörsen sowie Online-Shops finden Sie in unserer Suchmaschine, der @grar.de %url4%Infothek%/%.

Eurostat: Agrarpreise in den EU-Beitrittsländern deutlich gesunken

Themen: Archiv — info @ 11:05

Luxemburg (agrar.de) – Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind in den EU-Beitrittsländern 1998 gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker gesunken als in der Europäischen Union. Das besagt ein Bericht des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaft, Eurostat.

Danach sanken die Agrarpreise in Polen um 12,0 Prozent, in Lettland um 10,1 Prozent, in Litauen um 11,0 Prozent, in Rumänien um 12,8 Prozent und in Bulgarien sogar um 15,0 Prozent. Auch in Ungarn (-7,9 Prozent), in Slowenien (-7,0 Prozent) und der Slowakischen Republik (-6,5 Prozent) gingen die Preise zurück. In der EU gaben die Preise im gleichen Zeitraum etwa um 4,5 Prozent nach.

Nach Angaben von Eurostat gab es einen starken Preisverfall bei pflanzlichen Erzeugnissen und einen gemäßigteren, aber immer noch merklichen Preisrückgang bei Tieren und tierischen Erzeugnissen. Im Vergleich dazu blieben die Preise in der EU für pflanzliche Erzeugnisse fast unverändert, während die Preise für Tiere und tierischen Erzeugnisse deutlicher fielen.

Anhaltende Hitze verursacht Schäden in der Landwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 11:05

Offenbach/Wien/Madrid (agrar.de) – Die anhaltende Trockenperiode hat im Nordosten Deutschlands, im Osten Österreichs und auf den Balearen erste, teils massive Schäden in der Landwirtschaft verursacht.

Der Deutsche Wetterdienstes berichtet, die Trockenheit habe bereits zu Schäden in der Landwirtschaft geführt. Im Nordosten Deutschlands hat es vielerorts seit Ostern nicht geregnet. Es seien bereits Entwicklungsschäden beim Getreide zu beobachten. Falls die Trockenheit noch länger andauere, würden sich die Schäden vergrößern, in den Wäldern wachse zudem die Brandgefahr.

Nach Angaben der Wiener ‚Kronenzeitung‘ sind in Österreich allein bei Gemüse und Getreide Ernteausfälle in Höhe von mehreren 100 Millionen Mark zu erwarten. Nach Angaben von Meteorologen ist der Mai so heiß wie seit 1958 nicht mehr. Ein Ende der Hitzewelle mit Werten über 30 Grad sei nicht in Sicht. Ebenfalls wegen Wassermangels sollen die spanischen Balearen zum Notstandsgebiet erklärt werden.

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