28. März 2000

Mosambik: 140.000 Hektar Getreideflächen vernichtet

Themen: Archiv — info @ 10:03

Rom (agrar.de) – Nach Angaben der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO sind 120 000 Bauern und ihre Familien in Mosambik sind dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Nach der Hochwasserkatastrophe sei die Versorgung in den betroffenen Provinzen völlig zusammengebrochen. Eine vorläufige Schadensanalyse habe ergeben, dass Strassen und Bewässerungssysteme sowie landwirtschaftliche Geräte bei den schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren schwer beschädigt worden seien. Rund 6000 Fischer haben schätzungsweise 50 Prozent ihrer Boote und Fanggeräte verloren.

Die Fluten hätten rund 140.000 Hektar Getreideflächen vernichtet oder stark beschädigt, zudem seien 80 Prozent der Weidetiere verendet. Nun drohe der Ausbruch von Tierseuchen. Für den Wiederaufbau der Landwirtschaft würden laut FAO 26 Millionen Mark benötigt. Davon sollten den Bauern Saatgut für Getreide sowie landwirtschaftliche Geräte und Medikamente gegen Tierkrankheiten zur Verfügung gestellt werden.




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