20. Mai 1999

WWF fordert Neubewertung der Landnutzung entlang des Oberrheins

Themen: Archiv — info @ 14:05

Rastatt (agrar.de) – Der WWF Deutschland kritisierte anläßlich der jüngsten Hochwasser am Oberrhein die Hochwasserschutzplanung der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.

‚Es muss‘, so betonte Emil Dister, der Leiter des WWF-Auen-Instituts, ‚zu einer Neubewertung der Landnutzung entlang des gesamten Oberrheins kommen.‘

Nach Ansicht des WWF müssen große Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen und für Hochwasserschutz, Auenentwicklung und Erholung freigemacht werden. Rund 20.000 ha Überflutungsflächen seien am Oberrhein nach Untersuchungen des WWF-Auen-Institutes zu gewinnen, wenn man dies politisch wolle.

‚Der Ansatz, mit einem Minimum an Fläche und einem Maximum an Technik dem Hochwasserproblem zu begegnen, ist grundfalsch, wie sich immer deutlicher zeigt“, mahnte der Auenexperte.

Weitere Informationen: Anja Rech (Pressereferentin im WWF-Auen-Institut) Tel. 07222-3807-14, Fax -99




   (c)1997-2017 @grar.de