27. März 1999

Kunden verlangen Regionalware bei Metro AG

Themen: Archiv — info @ 16:03

Köln (agrar.de) – Völlig unterschätzt hat die Kölner Metro AG offenbar die Markentreue der Kunden der zum Jahresbeginn von der Kriegbaum-Gruppe übernommenen Extra- und Realmärkte.

Aufgebrachte Stammkunden in Baden-Würtemberg hätten sich hinauf bis in die Geschäftsleitung massiv über das Verschwinden regionaler Produkte aus den Regalen beschwert. Das berichtet die Lebensmittelzeitung.

Vergeblich hätten sie in Böblinger und Metzinger Märkten nach Württemberger Wein oder Südmilch in der Glasflasche gesucht, stattdessen aber irische Butter und Milch mitteldeutscher Kühe im Tetra-Pack vorgefunden.

Inzwischen lenkte die Metro offenbar weitgehend ein. Künftig sollen auch alte Kriegbaum-Lieferanten aus der Region wieder zum Zuge kommen.

Bei Grundnahrungsmitteln wie Milch, Wurst, Fleisch und Nudeln müßten sich die Kunden allerdings auf die Eigenmarken der Metro einstellen.

Auch die Marke „Bioland“ werde gegen die hauseigene Öko-Marke „Grünes Land“ ausgetauscht.




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