20. März 1999

EU begrenzt Regionalförderung

Themen: Archiv — info @ 14:03

Brüssel (agrar.de) – Die Europäische Kommission hat die Höchstgrenze der Unionsbevölkerung, die zwischen 2000 und 2006 in den Genuß regionaler Förderung kommt um 4% auf 42,7% reduziert.

Nun müssen die Mitgliedstaaten bis zum 31. März 1999 ihre Fördergebiete melden. Die neuen nationalen Höchstgrenzen berücksichtigen regionale Unterschiede beim Pro-Kopf-Einkommen und der Arbeitslosigkeit im nationalen und gemeinschaftlichen Kontext.

Die neuen Obergrenzen sind (Land / % der Bevölkerung):

Belgien (30,9), Dänemark (17,1), Deutschland (34,9), Griechenland (100), Spanien (79,2), Frankreich (36,7), Irland (100), Italien (43,6), Luxemburg (32,0), Niederlande (15,0), Österreich (27,5), Portugal (100), Finnland (42,2), Schweden (15,9), Vereinigtes Königreich (28,7).

Doch Förderung erhalten können auch Gebiete, in denen

– die Bevölkerungsdichte außergewöhnlich niedrig ist oder eine erhebliche Unterbeschäftigung herrscht [Artikel 92(3)a des Vertrags über die Europäische Union].

– die Beihilfen die Handelsbedingungen nicht in einer Weise verändern, die dem gemeinsamen Interesse zuwiderläuft [Artikel 92(3)c].

Näheres: EU Kommission, L. Nigri, Fax: +32 2 296 60 03.

http://inforegio.cec.eu.int




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