29. August 1998

Europas Regionen wollen Stärkung der Landwirtschaft in Randgebieten

Themen: Archiv — info @ 12:08

Brüssel (agrar.de) – Die Abkehr vom Umfang der Erzeugung als alleiniges Kriterium bei der Bemessung von Beihilfen an die Landwirtschaft hat jetzt der Ausschuß der Regionen (AdR) in einer Stellungnahme ‚Zukunft der Randgebiete in der Europäischen Union‘ (CdR 23/98 fin) gefordert.

Danach wollen die Regionen der Europäischen Union bei der Vergabe von Beihilfen künftig die angemessenen Lebensbedingungen für die Landwirte und die Umweltwirkungen der Landschafts- und Ressourcenbewirtschaftung stärker berücksichtigt sehen.

Die Landwirtschaft in den Randgebieten der Union werde durch kurze Vegetationsperioden, beschränkte lokale Nachfrage, geringe technische Ausrüstung der Betriebe und hohe Kosten für Transport besonders belastet.

Der AdR empfiehlt daher Maßnahmen – zur Verminderung der schädigenden Auswirkungen der GAP Reform – zur einer effizienteren Verbreitung von Information über landwirtschaftliche Techniken – zur Entwicklung, Förderung, Ausbildung und Schulung ökologischer Methoden – zur Beibehaltung oder gar Rückführung des Tierbestandes mit Kompensationszahlungen




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