06. Juni 1998

Erneut BSE-Fall in Frankreich

Themen: Archiv — info @ 15:06

Paris (agrar.de) – In Frankreich hat es erneut einen BSE Fall gegeben. Denn sechsten diesem Jahr.

Das teilte das Französische Landwirtschaftsministerium heute nachmittag mit. Demnach war ein Rind in der Loire-Region an der Rinderseuche erkrankt. Man habe vorsorglich die ganze Herde töten lassen.

Babykosthersteller Hipp lehnt Gentechnik im Foodbereich ab

Themen: Archiv,Gentechnik — info @ 11:06

Nürnberg (agrar.de) – Der Babykosthersteller und Umweltmanager des Jahres 1997 Dr.Klaus Hipp, lehnt gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ab.

In der Medizin leisteten gentechnisch veränderte Substanzen den Menschen unschätzbar große Dienste. Ganz anders in der Landwirtschaft, wo Krankheiten die Funktion hätten, schwache und kranke Pflanzen auszumerzen.

‚Ob wird dadurch bessere Lebensmittel erhalten, wenn wir Pflanzen haben, die mehr Gift vertragen, ist zweifelhaft‘ sagte Hipp beim 7.Umweltforum heute in Nürnberg. Ein Abwandern der Genforschung ins Ausland dürfe man jedoch nicht zulassen.

Hipp ist Marktführer bei Babynahrung in Deutschland.

04. Juni 1998

Lebensmittel: Bei Bio zählt nicht nur der Preis

Themen: Archiv — info @ 14:06

Witzenhausen, Bern(CH) (agrar.de) – Beim Einkauf von ökologischen Nahrungsmitteln steht für die Verbraucher nicht immer der Preis im Vordergrund. Ein Forschungsteam des Schweizer Nationalfonds gab am Freitag seine Untersuchungsergebnisse diesbezüglich bekannt. Danach scheint den Ökoprodukten der Absatz dadurch besonders erschwert, daß die Verbraucher in Grossmärkten einkaufen und daß die sie der Wunsch haben, beim Kochen Zeit zu sparen.

‚Zuerst kommt die Moral, dann das Essen‘, resümierte das Team von Psychologen, das im Rahmen des Schwerpunktprogramms ‚Umwelt‘ des Schweizerischen Nationalfonds den Absatz von ökologischen Produkten untersuchte. Nicht das Geld spielt dabei für die Konsumenten die entscheidende Rolle, sondern vielmehr eine positive Haltung zum Umweltschutz.

Laut Studie wollen die Konsumenten von ökologischen Nahrungsmitteln soziale Gerechtigkeit unterstützen und/oder regionale Produkte fördern. Bei den positiven Beweggründen für den Öko-Einkauf haben weder Einkommen noch Erwerbstätigkeit, weder Alter noch Geschlecht so starken Einfluß wie die ideelle Gründe. Sie geben den Ausschlag für die Kaufentscheidung. Einkaufszentren bieten zwar auch Ökoprodukte in Ihren Regalen an, verleiten aber mit der Vielzahl der Produkte zu einem konventionellen Einkauf, heißt es weiter. Auch die Zeit für das Kochen spiele eine wichtige Rolle. Schneller kochen zu wollen bedeutet danach auch schneller zu Fertigprodukten zu greifen.

Nachwachsende Rohstoffe und Weltklima

Themen: Klima,NaWaRos — info @ 09:06

Frankfurt (agrar.de) – ‚Unsere Bauern können die CO2-Ziele von Rio und Kyoto umsetzen, und zwar ohne Einschränkungen der Nahrungsmittelversorgung und Gefährdung der weltweiten Agrarmärkte‘, diese Auffassung vertrat Dr.Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in einer Rede vor dem Beirat der Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie in Frankfurt am Main.

Die Landwirtschaft sei in der Lage in geschlossenen Kreisläufen zu arbeiten. Zudem könnten nachwachsende Rohstoffe innerhalb der nächsten 20 Jahren schätzungsweise 15-20% des Bedarfs an Primärenergie decken, wenn dies die Gesellschaft wolle, sagte Born.

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