23. Juni 1998

Agraretat 1998: zwei Drittel für soziale Absicherung

Themen: Archiv — info @ 09:06

Witzenhausen/Bonn (agrar.de) – Der Bonner Agraretat 1998 beträgt 11,5 Mrd.DM, rund 300 Mio.DM weniger als im Vorjahr. Allein zwei Drittel (7,8 Mrd. DM) dieser Summe werden für die soziale Maßnahmen ausgegeben:

– Alterssicherung 4,33 Mrd. DM – Krankenversicherung 2,15 Mrd. DM – Unfallversicherung 0,615 Mrd. DM – Produktionsaufgabenrente 0,489 Mrd. DM – Landabgaberente 0,2 Mrd. DM – sonstiges 28 Mio.DM

In direkte Maßnahmen gehen hingegen nur ganze 3,7 Mrd.DM

– Gemeinschaftsaufgabe Bund/Länder für Agrarstruktur und Küstenschutz 0,713 Mrd. DM – Dieselsubvention 0,835 Mrd. DM – Ernährungsministerium, Bundesämter und Forschungsanstalten 0,570 Mrd. DM – nationale Marktordnung 0,273 Mrd. DM – Fischerei 76 Mio. DM – Forschung 60 Mio. DM – internationale Organisationen 57 Mio. DM – nachwachsende Rohstoffe 50 Mio. DM – sonstiges 92 Mio. DM

22. Juni 1998

Keimemissionen bei Sammlung und Behandlung von Bioabfällen

Themen: Archiv — info @ 10:06

Witzenhausen (agrar.de) – Unter http://www.abfallforum.de/dokumente.htm finden Sie nun den Titel: Hygienische Relevanz von Keimemissionen bei Sammlung und Behandlung von Bioabfällen der Autoren: R. Böhm, W. Martens und W. Philipp.

Das Dokument kann online gelesen oder als ZIP Datei heruntergeladen werden.

21. Juni 1998

Agenda 2000: Europäische Umweltverbände wollen Prüfung der Umweltverträglichkeit

Themen: Archiv — info @ 11:06

Witzenhausen/Brüssel (agrar.de) – Das Europäische Umweltbüro (EEB), die Brüsseler Vertretung europäischer Umweltverbände, hat vorgeschlagen die Agenda 2000 einer Strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung (S-UVP) zu unterziehen.

So könnten ökologische, ökonomische und soziale Ziele der Agrarreform gegeneinander abgewogen und aufeinander abgestimmt werden.

Kontakt: Christian Hey, chistian.hey@eeb.org

20. Juni 1998

BSE: Bauernverband kritisiert Pläne zur Aufhebung des britischen Exportverbots

Themen: Archiv — info @ 12:06

Witzenhausen/Bonn (agrar.de) – Als verfrüht hat Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBE) die Aufhebung des Exportverbotes für britisches Rindfleisch bezeichnet.

Zunächst sollten die Erfahrungen bei der Aufhebung des Exportverbots für nordirisches Rindfleisch abgewartet werden. Doch auch bei einer Aufhebung des Exportverbotes bestehe für den deutschen Verbraucher kein Grund zur Sorge. Wegen des noch bestehenden deutschen Importverbotes könne kein britisches Rindfleisch auf den deutschen Markt gelangen.

Die Bonner Vertretung der Europäischen Kommission hingegen hatte noch vor wenigen Tagen von der Aufdeckung eines Importskandals berichtet. Danach führte ein deutsches Unternehmen zwischen Mitte 1996 und 1997 offenbar 1.250 Tonnen britisches Rindfleisch illegal nach Deutschland ein und brachte es in den Handel.

19. Juni 1998

Subventionsbetrug in den Zeiten der BSE-Krise

Themen: Archiv — info @ 16:06

Witzenhausen/Bonn (agrar.de) – Britisches Rindfleisch ist trotz striktem Exportverbot der EU nach Deutschland exportiert und zum Teil auch abgesetzt worden. Das geht aus einer Mitteilung der Bonner Vertretung der Europäischen Kommission hervor.

Demnach deckten die Ermittlungsbehörden der EU und der Mitgliedsstaaten jetzt auf, daß ein deutsches Unternehmen allein zwischen Mitte 1996 und 1997 mindestens 1.250 Tonnen britisches Rindfleisch illegal nach Deutschland importiert um zum Teil in der Bundesrepublik abgesetzt hat.

Wie das Unternehmen für die illegale Ware gültige Gesundheitsbescheinigungen deutscher Behörden beschaffen konnten, ist noch unklar. Der Ermittlungserfolg ist purem Zufall. Eigentlich waren die Ermittler Subventionsbetrügereien auf der Spur.

Agrarsektor führend im Subventionsbetrug

Themen: Archiv — info @ 14:06

Witzenhausen/Bonn (agrar.de) – Bei den Betrugsfällen im Haushalt der Europäischen Union liegt der Agrarsektor weiterhin unangefochten an der Spitze. Allein im vergangenen Jahr deckten die Ermittlungsbehörden 2.106 Betrugsfälle im Bereich der Ausgaben für die Gemeinsame Agrarpolitik auf.

Das waren 42 Fälle mehr als 1996 (2.064). Zwar gingen die angerichteten Schäden um 13% zurück. Sie betrugen jedoch immernoch 317 Mio ECU (rd. 600 Mio. DM). Rund die Hälfte des EU-Haushaltes fließt in die Landwirtschaft.

USA: steigendes Interesse an Öko-Landbau

Themen: Archiv — info @ 09:06

Purdue/Witzenhausen (agrar.de) – In den USA interessieren sich immer mehr konventionelle Farmer für ökologischen Landbau. Das berichtet der Agrarwissenschaftler David Petriz von der Purdue Universität.

Gründe für diesen Trend seien eine starke Binnenachfrage und vergleichsweise hohe Preise. Sie lägen allein bei Öko-Sojabohnen lägen sie dreimal höher, als bei konventioneller Ware.

Kontakt: Dave Petritz, Vize Direktor Agrarberatungsdienst der Universität Purdue Tel.: 001 765 494-8494; e-mail: mailpetritz@admin.ces.purdue.edu

17. Juni 1998

Weltbauerntag 2000 in Hannover

Themen: Archiv — info @ 11:06

Hannover (agrar.de) – Der Weltbauerntag, die internationale Veranstaltung der Landvolkbewegungen,wird im Jahr 2000 in der EXPO-Stadt Hannover abgehalten.

Zur im zweijährigen Turnus stattfindenden Veranstaltung werden etwa 250 Delegierte aus über 50 Ländern sowie Vetreter internationaler Organisationen erwartet. Die diesjährige Veranstaltung fand vor zwei Wochen in Manila statt.

10. Juni 1998

Brüssel will nachhaltige Nutzung der Natura 2000 Gebiete

Themen: Archiv — info @ 11:06

Bath (agrar.de) – Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Natura 2000 Schutzgebieten hat jetzt Ritt Bjerregaard, bei der EU-Kommission für Umweltschutz zuständig, gefordert.

Die Gebiete seien nicht dazu da, alle sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten zu unterbinden, stellte sie jetzt bei einer Konferenz der britischen Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission im englischen Bath klar. Doch unabdingbare Grundlage für alle Wirtschaftstätigkeiten in den Schutzgebieten müsse das Prinzip ‚Nachhaltigkeit‘ sein. Das gelte insbesondere für die Landwirtschaft.

‚Natura 2000-Schutzgebiete sind nicht als Nationalparks gedacht, obwohl sie es sein könnten. Sie sind nicht geplant, um menschliche Aktivitäten zu verhindern, obwohl Kontrollen notwendig sein können. Sie sind nicht dazu da, um legitime Entwicklungen aufzuhalten, die für die Gesellschaft vorteilhaft sind. Aber es muß eine ausgewogene Balance gewahrt werden‘ sagte Bjerregaard vor Journalisten.

Nachhaltigkeit steht Wachstum nicht im Wege

Themen: Archiv — info @ 11:06

Brüssel (agrar.de) – Nachhaltige Landwirtschaft muß nicht zu Umsatzeinbußen führen. Diese Auffassung vertrat jetzt EU-Agrar-Kommissar, Franz Fischler.

Zwar habe sich die europäische Landwirtschaft – zumindest bis zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) im Jahre 1992 – von einer nachhaltigen Bewirtschaftung weiter entfernt.

Doch trotz einer stärkeren Berücksichtigung von Umweltbelangen in der GAP Reform von 1992 sei die landwirtschaftliche Produktion in den Folgejahren weiter gewachsen.

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