27. Juni 1998

Schlechte Noten für die Ernährungsinformation

Themen: Archiv — info @ 16:06

Bonn (agrar.de) – Fast 90% der Deutschen kritisieren die Qualität der Ernährungsinformation, die für 70% oft sehr widersprüchlich ist.

Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Verbraucherausschusses beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELF) hervor. Im Juni nun sprach der Ausschuß seine Empfehlungen aus. Wichtige Forderungen: – Einführung eines Qualitätssiegels ‚Ernährungsberaterin / Ernährungsberater‘ unter einem einheitlichen Signet – Unterstützung öffentlich geförderte Einrichtungen der Ernährungsaufklärung, wenn sich diese nach DIN EN ISO 9000 ff. zertifizieren lassen – stärkere Ausschöpfung der elektronischen Medien, insbesondere des Internet – Neuausrichtung der Ernährungsaufklärung zur Ausprägung neuer Verhaltensweisen beim Essen, statt reiner Aufklärung – Verbesserung der Verständlichkeit von Angaben zu Nährwerten u.a. auf Lebensmitteln.




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