07. März 1998

EU: Wer zahlt – wer kassiert ?

Themen: Archiv — info @ 11:03

Bonn – Mit einem Bilanzüberschuß von über 20 Mrd.DM war die Bundesrepublik Deutschland 1996 der wichtigste Nettozahler an die EU. Es folgten Niederlande (4,5 Mrd.), Großbritannien (4 Mrd.), Italien (2,3 Mrd.), Schweden (1,2 Mrd.), Frankreich (0,5 Mrd.) und Österreich (0,4 Mrd.).

Spanien war mit 11,6 Mrd.DM der wichtigste Nettoempfänger. Gefolgt von: Griechenland (7,8 Mrd.), Portugal (5,4 Mrd.), Irland (4,5 Mrd.), Luxemburg (0,6 Mrd.), Dänemark (0,4 Mrd.), Finland (0,14 Mrd.) und Belgien (0,025 Mrd.).

05. März 1998

DBV: nachhaltige Landwirtschaft auf europäischer Ebene definieren

Themen: Archiv — info @ 11:03

Bonn (agrar.de) – Dr.Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat Brüssel Versagen bei der Agrar-Umweltpolitik vorgeworfen.

‚Das Hauptanliegen der Agenda 2000 sei eindeutig eine stärkere Weltmarktorietierung der Erzeugung – einheitliche Umweltstandards in Europa seinen dabei hingegen kein Thema.‘ sagte Born bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema ‚Ökologische Wirschaft‘.

Schlimmer noch, die EU-Kommission fordere von denen, die mit den europäischen Bauern in Wettbewerb treten wollen nicht einmal Nachhaltigkeiskriterien ein, kritisierte Born im Hinblick auf die nächste Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation WTO im Jahre 1999.

Agrar-Umweltleistungen ohne gesonderte Honorierung erteilte der DBV Generalsekretär eine klare Absage. Für weitergehende Wasser- und Naturschutzansprüche der Gesellschaft müsse es einen Ausgleich geben. Man könne nicht die Entkoppelung der Markt-/Preispolitik von der Einkommenspolitik verlangen und gleichzeitig die dafür gewählten Ausgleichszahlungen an neuerliche und kostenträchtige Agrar-Umweltauflagen binden.

Der DBV fordert jetzt die Definition einer ’nachhaltigen Landwirtschaft‘ auf Europäischer Ebene.

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