20. Dezember 1997

BIOLAND unter eigener Adresse im Internet

Themen: Archiv — info @ 13:12

Der Anbauverband BIOLAND ist ab sofort unter einer eigener Adresse im Internet vertreten. http://www.bioland.de

19. Dezember 1997

BSE: Bundesweite Rinderdatenbank

Themen: Archiv — info @ 16:12

München (agrar.de) – Mit Beginn des neuen Jahres werden Rinder in einer zentralen Datenbank bundesweit erfaßt. Mit Inkrafttreten einer neuen Kennzeichnungspflicht (wir berichteten) sollen Landwirte, Schlacht-, Im- und Exportbetriebe sowie der Handel dann Daten aus dem Tierpaß wie Geburt, Standorte und Schlachtung an das Zentralregister melden.

Die Bundesländer haben jetzt den Freistaat Bayern mit der Einrichtung einer bundesweiten Erfassung beauftragt. Das teilte Bayerns Landwirschaftsminister Reinhold Bocklet (CSU) jetzt mit.

Ab 2000 werden Tierpaß, Kennzeichnung und Datenbank EU-weit Pflicht.

BSE: Washington stoppt EU Importe

Themen: Archiv — info @ 14:12

Washington (agrar.de) – Nach den jüngsten BSE-Fällen in Belgien und Luxemburg (wir berichteten), hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium jetzt alle Importe von Rindern, Schafen, und verarbeiteten Tieren aus Europa bis auf weiteres gestoppt.

Das Embargo soll erst dann aufgehoben werden, wenn die betroffenen Länder über wirksame Kontrollen des Rinderwahnsinns (BSE) verfügen. Zuvor hatten die USA bereits Rindfleischimporte aus der Schweiz und dem Oman verboten.

Die EU-Agrarminister verurteilten den Schritt einhellig. „Die Anordnung ist inhaltlich in keiner Weise gerechtfertigt und auch nicht vereinbar mit den WTO-Regeln“ kommentierte EU-Agrarkommissar Franz Fischler nach Handelsblattinformationen die Entscheidung.

BSE: Bonn will Vertrauen des Verbrauchers

Themen: Archiv — info @ 11:12

Bonn (agrar.de) – Nach Auffassung des parlamentarischen Staatssekretärs im Bonner Landwirtschaftsministerium, Wolfgang Gröbel, wird die freiwillige Etikettierung von Rindfleisch das Vertrauen der Verbraucher in Rindfleischprodukte stärken. Sie werde ab 1.April 1998 möglich. Das erklärte Gröbel nach einer Tagung des Vermittlungsausschusses am vergangenen Wochenende.

Die Bundesregierung dringt bei der EU weiterhin auf die Anerkennung als „BSE freies Land“. Die Europäische Kommission will jedoch ein geringes BSE-Risiko auch für Deutschland offenbar nicht ausschließen.

18. Dezember 1997

EU: Neue Bestimmungen für Lebendtiertransporte

Themen: Archiv — info @ 16:12

Brüssel (agrar.de) – Die europäischen Agrarminister haben neue Bestimmungen für den Transport lebender Tiere in der Europäischen Union erlassen. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf afp.

Demnach dürfen lebende Tiere nur dann länger als acht Stunden transportiert werden, wenn der Lastwagen über ein Ventillationssystem oder eine Klimaanlage für die Tiere verfügt.

Zudem ist der Transport nur bei Innentemperaturen zwischen 0 und 35 Grad Celsius statthaft. Die im Ausschuß der Regionen vertretenen Regionen und kommunen der EU befürwortet demgegenüber die bevorzugten Transport von Fleisch- und Fleischerzeugnissen statt lebender Schlachttiere. Bei Verstoß gegen die neuen Regelungen sollten Transporteure nach Auffassung des AdR mit weit schärferen Konsequenzen als bisher rechnen müssen.

BSE: EU verschiebt Verbote für T-Bone und Risikomaterial

Themen: Archiv — info @ 14:12

Brüssel (agrar.de) – Die Europäische Union hat ihre Entscheidungen über ein generelles Verkaufsverbot für Rindfleisch am Knochen, das sog. T-Bone-Verbot, sowie ein Verwertungsverbot für risikoreiches Rindergewebe verschoben.

Zum T-Bone-Verbot soll zunächst im Januar der Brüsseler Venerinärausschuß beraten.

Das Verwertungsverbot für risikoreiche Gewebe (Hirn, Bindegewebe, Talg) wurde unterdessen vom 1.1.1998 auf den 1.3.1998 verschoben. In Großbritannien ist unterdessen ein nationales Verwendungsverbot für Rindfleisch am Knochen inkraft getreten. Nach Willen des britischen Landwirtschaftsministers Jack Cunningham soll diese Bestimmung demnächst offenbar auch auf Importe aus den übrigen 14 EU Staaten ausgedehnt werden.

El Niño: bisher keine Sturmschäden an den Börsen

Themen: Archiv — info @ 10:12

Chicago (agrar.de) – Nach Auffassung des Chicago Board of Trade, der weltgrößten Rohstoffbörse, könnte El Niño, die regelmäßig vor die südamerikanische Küste wiederkehrende pazifische Meeresströmung, großen negativen Einfluß auf die Ernten und somit die Marktpreise haben.

Der Weltrohstoffmarkt reagiert vor allem auf negative Umweltveränderungen zulasten der Agrarproduktion extrem sensibel. Bisher reflektieren zwar nur die täglichen Preisverläufe solche Spekulationen über El Niño. Doch Warentermintrader und Finanzanalysten fragen sich, welchen langfristigen Einfluß El Niño auf die Weltagrarmärkte haben könnte.

16. Dezember 1997

Novel Food: Paris verbietet antibiotikaresistente Genpflanzen

Themen: Gentechnik,Mais — info @ 15:12

Paris (agrar.de) – Das französische Umweltministerium will künftig keine weiteren Genehmigungen für gentechnisch veränderte Pflanzen erteilen, die Resistenzgene gegen Antibiotika enthalten.

Dennoch war noch vor zwei Wochen eine Gen-Maissorte der Firma Novartis zugelassen worden, obwohl sie Resistenzgene gegen das Antibiotika Ampicillin besitzt.

Die Zulassung beruht nach Informationen des Pariser Umweltministeriums jedoch auf einer früheren Regelung. Das Novartisprodukt wird daher offenbar ein neues Zulassungsverfahren durchlaufen müssen.

Experten sehen in der möglichen Übertragung der Antibiotikaresistenz ein Gesundheitsrisiko für den Menschen.

Kontakt: French Environment Ministry, Tel: +33 1 42 19 20 21

internet: http://www.environnement.gouv.fr

15. Dezember 1997

GAP: WWF fordert Agrarreform vor EU-Erweiterung

Themen: Archiv — info @ 16:12

Brüssel (agrar.de) – Die Umweltschutzorganisation Worldwide Fund for Nature (WWF) fordert eine gründliche „Überholung“ der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union.

Die GAP habe große Gebiete wertvoller Habitate zerstört und könnte dies ohne Reform auch in den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern tun. Der WWF fordert eine zentrale Rolle für Umweltthemen bei der Reform der EU – Agrarpolitik.

Kontakt: WWF Tel: +32 2 743 8800

internet: http://www.panda.org

BSE: Kennzeichnung von Rindfleisch in Deutschland

Themen: Archiv — info @ 13:12

Bonn (agrar.de) – Derzeit befindet sich in Deutschland eine „Rindfleisch Etikettierungsverordnung“ im politischen Prozeß.

Da der vorliegende Verordnungsentwurf vom Bundesrat am 28.11.1997 abgelehnt wurde, wird die REV am 10.12.1997 den Vermittlungsausschuß beschäftigen, um dann, nach Bestätigung durch den Bundestag am 12.12.1997 mit Sitzung vom 19.12.1997 erneut dem Bundesrat zum Beschluß vorgelegt zu werden.

Das Datum für den Beginn der obligatorischen nationalen Etikettierung von Rindfleisch ist vom 1.Januar 1997 auf den 1.April 1997 verschoben worden. Bis dahin darf wie bisher etikettiert werden.

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